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Fragen & Antworten

Sehen sie Israel als das Volk Gottes oder denken sie das Volk Gottes nun uneingeschränkt das Christentum ist?

Josef Fertinger
Wiener Neustadt

Israel war das auserwählte Volk des Alten Testaments, Christus hat dies auf alle Völker ausgedehnt (...gehet hin und lehret alle Völker...). Doch ich bin sicher, die Beantwortung dieser Frage ist bei Theologen besser aufgehoben

Legalisierung! ES IST ZEIT! Stoppt die Kriminalität

Mario
Aigen

Guten Tag!
 
Wie der titel schon sagt möchte ich hier ein problem ansprechen das die welt bis heute nicht versteht oder verstehen will! Die Legalisierung von Cannabis!
1. Sind Sie ausführlich über Cannabis informiert?
Durch diese illegalen geschäfte was mit Cannabis betrieben wird unterstützt man den Schwarzmarkt und das geld sieht der staat nicht so schnell wieder. Durch Legalisierung von Cannabis könnte man einen enormen gewinn erzielen. Betreiber einer Landwirtschaft könnten diese wunderpflanze anbauen und sie hätten damit wieder einen festen halt unter den füßen, da die Milchpreise ja sinken und die Bauern sich auch mit allen mitteln über wasser halten müssen. Man könnte Cannabis für das einsetzen was früher der grund für die Illegalisierung war. Nämlich für Industrie/Medizin/Kleidung/Lebensmittel.
Illegalisiert wurde diese Pflanze nur weil damals der gewinn vieler Großkonzerne ein Dorn im auge war da deren Gewinn beeinträchtigt war durch diesen "alleskönner". Besonders der Baumwoll Industrie und dem Pharmer konzern BaYer für Medizin... 
Jährlich sterben in Österreich über 40.000 Menschen an den folgen von Alkohol! Von Cannabis ist noch NIE jemand gestorben. Alkohol macht aggressiv, Cannabis entspannt! Alkohol macht Geistig als auch Körperlich abhängig und zerstört wichtige Lebensorgane des Menschen. Cannabis macht Geistig abhängig und kann bei starken konsum lediglich den menschen gleichgültig machen.
Noch heute sind viele Österreicher der meinung(noch über 40%) das Cannabis genauso Schädlich sei wie Heroin. Cannabis ist KEINE einstiegsdroge und wurde schon durch unzählige studien bewiesen. Der grund weshalb leute zu härteren drogen greifen ist der weil sie den zugang dazu haben über die "Dealer" bzw am Schwarzmarkt!
Was spricht für die Legalisierung:
Die Legalisierung würde neue Arbeitsplätze schaffen als auch einen neuen Arbeitsmarkt!
Neue Produkte für verschieden zwecke (Lebensmittel/Kunststoffe/Dämmstoffe/Kleidung/Medizin/Treibstoff.....)!
Freigabe als Genussmittel ab 18 Jahren und Staatlich kontrollierte ware (keine mischungen aus sand/blei oder was es da noch alles so gibt und dadurch extrem schädlich sein könnte)!
Verbot jeglicher werbung für Drogen sprich Alkohol,Tabak,Cannabis! Denn genau das macht es meist für jugendlich attraktiv!
Versteuerte Ware. Der Staat macht dadurch einen enormen gewinn und ein weiterer schritt für ein Schuldenfreies Österreich!
Härtere Strafen für Alkohol konsumenten!
Kriminalitätsrate würde stark abnehmen!
und noch vieles mehr doch ich denke das sind schon einige gute und aussage kräftige punkte!
Hier mal ein kleiner überblick über die gefährlichsten drogen
1.Heroin
2.Kokain
3.Barbiturate
4.Methadon
5.ALKOHOL
......
11. Cannabis
Die Welt erlaubt eine der Gefährlichsten drogen verbietet aber einer der Harmlosesten.  ES IST ENDLICH ZEIT DAS SICH ETWAS ÄNDERT! Cannabis ist KULTUR! Sogut wie jedes volk verbindet damit rituale und bräuche schon seit mehreren tausend jahren!
 
Ich habe das thema oben schon wo stehen gesehen aber wollte dieses nochmal ausführlicher hier überbringen. Ich bitte nun um eine AUSFÜHRLICHE antwort und was dagegen spricht.
 
aber eines ist sicher, WIR Kämpfen für die Legalisierung solange bis sich etwas ändert!

Diese Frage muss ich den Fachleuten überlassen.

bibel

onka
wien

Wenn Gott Ihnen den Befehl erteilen würde, ihr Erstgeborenes zu töten um Ihre Loyalität ihmgegenüber zu beweisen, würden Sie das tun?
In der Bibel wird Abraham für diese Tat bewundert.
Wenn Sie schon so Bibeltreu sind, wäre es wohl Ihre Pflicht so zu handeln
Nun meine Frage: Wie geht man mit Menschen um, die behaupten Gott habe Ihnen befohlen eine Straftat zu begehen?

Diese Frage sollte wohl besser von Gestlichen beantwortet werden, aber jeder, der die Bibel - das Neue Testament- gelesen hat, wird erkennen, dass da kein Platz für Gewalt ist - siehe die Bergpredigt. Deshalb sollen Leute, die meinen, von Gott Befehle erhalten zu haben, geistlichen Beistand suchen, um die Wahrheit zu finden.

Auch wenn Sie nicht in die Stichwahl gekommen sind, was wollen Sie aus demokratisch freien Willen in den nächsten drei Jahren verändert bzw was braucht Österreich dringend?

Jörg Bürger
Wien

Ich bn der festen Überzeugung, dass die von mir und meiner Partei vertretenen Werte wieder Eingang in die Politik und in die Wirrschaft finden müssen. Der Staat ist für die Menschen da, der Minister ist Staatsdiener und hat das Gemeinwohl wie das des Einzelnen zu wahren und zu verbessern!
Deshalb werde ich auch weiterhin unsere Partei, die als einzige die christlichen Werte in der Politik vertritt, bekannt machen und in der Öffentlichkeit Bewusstsein dafür zu bilden versuchen. Die nächsten Wahlen kommen ...

Wären Sie auch bereit, die Hälfte des Präsidenten-Gehaltes einem Sozialfond zu überlassen? Beispiel voran Hr. Ernest Kaltenegger in Graz.

Anton Schaffer
8740 Zeltweg

Sg.Hr. Gehring!
Wünsche Ihnen alles Gute, viel Glück aber vor allem GOTTES SEGEN.
Ich spreche aus eigener Erfahrung. Jeder Haushalt mit & ohne Kinder (Mann & oder Frau)
der mehr als €5000.- im Monat verdient, nimmt einem Anderen im Volk als Einheit etwas weg.
Bedauerlicherweise hat der sehr bescheiden wirkende Hr. Fischer
bezüglich des an Ihm geflossenen "Vermögens" stillgeschwiegen.
Ein "Naturfreund" und kassiert eine weitere Amtsperiode
für einen "Normalverdiener" astronomische Summen, über die sich
noch seine Enkelkinder freuen werden. Für mich ist das höchst peinlich.
mfg ANTON

auch nach der Wahl möchte ich Ihnen antworten und für Ihre Unterstützung danken. Ich habe bereits in einer der Interviews darauf hingewiesen, dass ich im Falle des Falles einen noch nicht definerten Teil den BP-Gehalts sozialen Zwecke verfügbar gemacht hätte

Was würden Sie für den Jugendschutz tun?

Harald Moser
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
 
Ich bitte um konkrete, bitte nicht ausweichende Antworten zu den folgenden Fragen:
 
1. Sind Sie der Meinung, dass es gesetzlich verboten werden sollte, an Kinder und Jugendliche  unter 18 Jahren Verhütungsmittel aller Art zu verkaufen, zu verschreiben, oder sonstwie zur Verfügung zu stellen?
 
2. Wenn ja, würden Sie sich dafür engagieren, dass jeder, der dagegen verstößt, und in irgendeiner Weise mitzuverantworten hat, dass Minderjährige an Kondome oder "Pillen" gelangen, mit hohen Gefängnisstrafen belangt wird, damit das Gesetz auch greifen würde?
 
3. Sind Sie der Meinung, dass für den Fall, dass eine Minderjährige schwanger wird, die jeweilige Aufsichtsperson (d. h. Zu Hause die Erziehungsberechtigten, ansonsten die Wohnungsinhaber, bzw. bei Hotels, Jugendherbergen und sonstigen Unterkünften der Betreiber) wegen Verletzung der Aufsichtspflicht belangt werden sollte, und zwar ebenfalls mit hohen Gefängnisstrafen?
 
4. Würden Sie sich dafür engagieren, dass der sogenannte "Aufklärungs-" bzw. "Sexualkunde-" Unterricht aus den Lehrplänen aller Schulen ENTFERNT werden MUSS und das Verteilen von Broschüren, Arbeitsblättern und dergleichen über Verhütung, Abtreibung usw. an allen Schulen gesetzlich verboten wird, damit Minderjährige nicht mehr seitens der Schule auf schlechte Wege geführt werden?
 
Zu ALLEN 4 Fragen: Wenn nein, aus welchen KONKRETEN GRÜNDEN würden sie solche Regelungen nicht unterstützen?
 
Über ehrliche und eindeutige (bitte nicht ausweichende) Antworten würde ich mich sehr freuen.
 
Mit freundlichen Grüßen
Harald Moser aus Wien

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass die Erziehung und Bildung unserer Jugend umgestellt werden muss, der derzeitige Aufklärungsunterricht zu ändern ist, weil er unsere Jugend verdirbt und in die falsche Richtung weist. Familie und langfristige Bindungungsfähigkeit werden nicht fördert, sondern im Gegenteil schon durch die Art der Vemittlung zerstört. Dies ist auch Ziel des CPÖ-Parteiprogramms.
Ich bitte um Verständnis, wenn ich auf Ihre einzelnen Vorschläge nicht eingehe, weil diese Fragen nicht isoliert, sondern im Gesamtzusammenhang eines Konzeptes beantwortet gehören - aber auch beantwortet werden müssen.

sehr geehrter herr gehringer

christian
innsbruck

unten habe ich gelesen das sie die künstliche befruchtung ablehnen, nun meine frage, wenn sich aber ein paar ein kind wünscht und dies nicht möglich ist, wäre es dan nicht eine gute alternative?

wir dürfen nicht alles tun, was wir wissenschaftlich oder technisch vermögen, ethische Grenzen müssen gezogen werden. Die Adoption ist ja auch eine Alternative, die es zu erwägen gilt.
Hintergrund meiner Antwort ist, dass bei der künstlichen Befruchtung mehrere Embryonen entstehen, die dann getötet werden. Warum? Haben die getöteten Embryos keinen Anspruch auf Leben?

Wahl

Wolfgang Fellner
Vogau

Warum möchte Dr. Heinz Fischer noch einmal antreten bei der Wahl?
Warum gibt es die Abtreibung in Österreich?
Warum möchten sie zur Stichwahl kommen?

1. weil dies vermutlich die Vereinbarung zwischen ÖVP und SPÖ war - im Austausch gegen den EU-Kommissar
2. weil die SPÖ unter Fischer als Fraktionschef dieses Gesetz 1973 durchgepeitscht hat
3. weil ich meine, in einer Stichwahl eine echte Chance zu haben

drogenpolitik??

Johannes Anonym

wie stehen sie zu der legalisierung von cannabis?

Ich stehe jeder Art von Drogen negativ gegenüber, es sei denn in der medizinischen Verwendung. Ich bin daher auch nicht für eine Freigabe von Cannabis.

Ich bin Auslandsösterreicherin und frage mich wieso ich gerade Sie wählen soll?

Daniela Matt
CH-Maienfeld

weil ich
- nicht dem Parteienproporz unterliege. Dieser war doch der Grund, warum die ÖVP keinen Gegenkandaten aufgestellt hat
- von Regierungsparteien unabhängig bin und daher im Gegensatz zu Dr. Fischer, der in zwei Fällen aus parteipolitischen Gründen die Verfassung gebrochen hat, die Einhaltung der Verfassung einforderkn werde
- im Gegesatz zu beiden Kandidaten klare christliche Werte vertrete. Fischer ist Agnostiker und Marxist, Barbara Rosenkranz ist im deutschnationalen Lager veranert, aus der Kirche ausgetreten, ihre 10 Kinder sind nicht getauft.
- das Amt aktiv gestalten und den Schwachen, Armen und Kranken eine Stimme sein möchte. Deshalb fordere ich ein Gesetzesinitiativrecht für das Amt des Bndespräsidenten

Gründe für Wahl

Anita
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Weshalb soll ich Sie wählen? Was würden Sie als Bundespräsident anders machen?

Meine Kandidatur sehe ich als eine echte Alternative im gesellschaftspolitischen Denken. Sie ist die Möglichkeit, die christlichen Werte in der Politik zu stärken. Ganz wichtig ist mir die Bewahrung des gesellschaftlichen Friedens in unserem Land.
Friede ist das Ergebnis von Gerechtigkeit und Nächstenliebe. Nur wenn Gerechtigkeit und Nächstenliebe in der Gemeinschaft praktiziert werden, haben wir einen dauerhaften Frieden.
Diesen Frieden wünsche ich mir für unser Österreich und auch auf internationaler Ebene. Wenn zwischen den Staaten Gerechtigkeit und Achtung der Menschenwürde regieren, wird es auch Frieden auf internationaler Ebene geben.
Daher appelliere ich an alle christlich denkenden Menschen, meine Kandidatur als Chance für ein neues Österreich zu sehen und unserer Republik durch meine Kandidatur einen Aufbruch in eine lebenswertere Zukunft zu ermöglichen.

Nichtchristen

Harald
Reith b. K.

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Würden Sie sich als Bundespräsident auch für die Nichtchristen im Lande einsetzen?

Selbstverständlich. Ich würde mich für alle Bürger in diesem Land einsetzen, auch für die zahlreichen Ausländer, mit ihren unterschiedlichsten Religionsbekenntnissen. Ich gehe davon aus, dass jeder Person, die sich in Österreich aufhält, das volle Gastrecht zu gewähren ist, mit allen Rechten, aber auch allen Pflichten.

Erste Amtshandlung

Andreas
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Was wäre Ihre erste Amtshandlung, die Sie als Bundespräsident setzen würden?

Ich würde sofort mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften in diesem Land, mit allen Kirchen und Religionsgemeinschaften und vor allem mit der Bevölkerung reden, um Ihnen meine Ziele darzulegen.
Inhalt dieser Gespräche würde auch sein, dass ich von der Politik für den Bundespräsidenten das Recht einfordere, Gesetzesanträge stellen zu können.
Warum sollte das nicht möglich sein? Das Parlament muss dann ohnedies darüber entscheiden. Gesetze aufgrund der Erfahrungen und der Gespräche mit den Bürgern anzuregen, das ist für mich ein ganz wesentlicher Punkt einer neuen Sicht des Präsidentenamtes.
Außerdem würde ich auch das Widerspruchsrecht bei Gesetzen, die gegen Grund- und Freiheitsrechte, gegen Menschenrechte, verstoßen, einmahnen. Das müsste selbstverständlich sein. Vor der Bestellung zum Mitglied der Bundesregierung sollte eine Anhörung stattfinden, weil für mich die Qualifikation einer Person für ein Regierungsamt wichtiger ist als die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei.

Neues Österreich?

Melanie
Innsbruck

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Sie sprechen immer von einem „neues Österreich“. Wie sieht so ein „neues Österreich“ aus?

  • Dieses neue Österreich würde der Garant für die Sicherung aller Menschenrechte in unserem Land und auch international sein.

  • Dieses neue Österreich würde den Bürgern mehr Rechte geben und die Mitbestimmung würde ausgebaut werden.

  • Ganz wichtig wäre für ein neues Österreich, dass sich die Gemeinschaft um die Schwachen und die Armen sorgt, denn die Reichen und die Mächtigen können sich selber helfen. Die Sorge um die Schwachen, das wäre für mich daher ein ganz wichtiger Eckpfeiler in einem neuen Österreich.

  • Ein neues Österreich sollte wieder sensibel werden für die Schwächsten in diesem Land – das sind die Ungeborenen, die Familien sowie die Kinder und Jugendlichen.

  • Ein neues Österreich stelle ich mir kinder- und familienfreundlich vor – Kinder sind unsere Zukunft!

  • Ein neues Österreich umschließt aber auch die Alten und Kranken – der Mensch hat unabhängig von seinem Alter seinen eigenen Wert und seine eigene Würde – auch wenn er in unserer leistungsorientierten Zeit für die Wirtschaft und für die Gesellschaft selbst vielleicht nicht mehr so viel beitragen kann.

  • Ein neues Österreich ist umweltfreundlich. Die Bewahrung der Schöpfung stellt für mich ebenfalls ein Hauptanliegen dar.

Unterschied zwischen Gehring und Fischer

Patrick
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!

Was würden Sie als Bundespräsident anders machen? Wodurch würden Sie sich von Heinz Fischer unterscheiden?

Es gibt eine Reihe von Punkten, in denen ich mich vom amtierenden Präsidenten unterscheide. Mir ist in erster Linie die Wahrnehmung aller Menschenrechte sehr wichtig.

Als aktuelles Beispiel fordere ich in Bezug auf das geplante Verfassungsgesetz für die Kinderrechte, dass jedes Kind ein Recht auf Leben hat, auch schon als ungeborenes Kind. Was sind oder was wären alle Kinderrechte, wenn den Kindern das Recht auf Leben nicht garantiert wird? Das ist doch das Grundrecht schlechthin.

Ich würde mich als Bundespräsident auf internationaler Ebene – im Gegensatz zum amtierenden Bundespräsidenten – ganz nachdrücklich dafür einsetzen, dass die vielen aus religiösen und politischen Motiven verfolgten Menschen (80 Prozent sind Christen) in der ganzen Welt amnestiert und unterstützt werden und dass auch für diese Personen die Menschenrechte gelten. Wie wir sehen, ist der derzeitige Bundespräsident in diesen Menschenrechtsfragen nicht oder kaum aktiv.

Ein ganz wesentlicher Unterschied zum jetzigen Bundespräsidenten wäre auch, dass ich einen weiteren EU-Vertrag, so wie es jetzt beim Vertrag von Lissabon der Fall war, nicht ohne Durchführung einer Volksabstimmung unterschreiben würde. Ich sehe mich da im Einklang mit dem Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes, der ebenfalls ein Referendum über weitere Integrationsschritte der EU gefordert hat.

Ich würde als Bundespräsident auch nicht ein Gesetz für eingetragene Partnerschaften für homosexuelle Paare unterschreiben, weil dieses Gesetz einem wesentlichen Grundrecht, nämlich dem Gleichheitsgrundsatz widerspricht. Es wird nämlich Ungleiches gleich behandelt.

Auf solche Widersprüche würde ich ausdrücklich hinweisen und würde sie in einem Gesetz nicht akzeptieren.

  • Ich würde entgegen der Meinung des derzeitigen Bundespräsidenten mich auch dagegen aussprechen, dass die Türkei der Europäischen Union beitreten soll.

  • Ich würde andererseits jede Art von Selbstdarstellung vermeiden und versuchen, Bescheidenheit wieder zu einer politischen Kategorie zu machen.

  • Ich würde mich für die Schwachen und die Armen in diesem Land einsetzen. Die Sorge um die Schwachen soll unsere gemeinsame Stärke in diesem Land sein.

  • Ich brauche kein Buch über meine Person, brauche keine Selbstbeweihräucherung.

Wahlkampfstrategie

Richard
Feldkirch

Sehr geehrter Hr. Gehring!
Wie sieht Ihre Wahlkampfstrategie aus?

Wenn Sie es als Strategie bezeichnen, dann besteht sie darin, dass ich auf die Wähler zugehen, ihnen zuhören, sie ernst nehmen will. Ich werde sie auf die einmalige Chance und Möglichkeit hinweisen, die diese Wahl für eine Erneuerung angesichts der immer größer werdenden Gefahren bietet. Ich werde aber auch klarmachen, dass eine christliche Weltanschauung in wesentlichen Punkten unseres Zusammenlebens gut wäre für dieses Land, für ein neues Österreich. Zu meiner Wahlkampfstrategie gehört jedoch auch der Respekt vor dem derzeitigen Bundespräsidenten. Polemik lehne ich ab.

Finanzierung des Wahlkampfes

Anna
Graz

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Wie möchten Sie diesen Wahlkampf finanzieren?

Unser Wahlkampf wird ausschließlich von Spenden getragen, um die ich sehr herzlich bitte, da wir sonst unsere Botschaft nicht unter die Menschen tragen können. Unser Wahlkampf wird vor allem ein sehr sparsamer sein. In einer Zeit der Wirtschaftskrise, in welcher viele Mitbürger arbeitslos sind und viele Familien nicht wissen, wie sie Monat für Monat mit ihren bescheidenen Geldmitteln auskommen sollen, wäre es jedenfalls eine Überheblichkeit, Millionen in einen Wahlkampf zu investieren. Außerdem darf das Amt eines Bundespräsidenten nicht eine Frage des Geldes sein. Nicht Geld, sondern die Bürger sollen entscheiden, wer das höchste Amt in diesem Staat bekleiden soll.

Kein ÖVP-Kandidat

Matthias
Gmunden

Sehr geehrter Herr Gehring!
Warum schickt Ihrer Meinung nach die ÖVP keinen Gegenkandidaten ins Rennen?

Die höchsten Ämter der Republik sind zwischen den regierenden Parteien aufgeteilt. So ist es offensichtlich auch beim Bundespräsidenten. Die Österreichische Volkspartei hat den EU-Kommissar erhalten und dafür überlässt man den Sozialdemokraten das Amt des Bundespräsidenten.

Reaktion der Familie

Maria
Horn

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Wie haben Ihre Ehefrau und Ihre Familie reagiert, als Sie sich entschieden haben, zu dieser Wahl anzutreten?

Nach einer kurzen Überlegungsphase waren alle der Überzeugung, dass diese Kandidatur notwendig sei. Ich werde sowohl von meiner Ehefrau als auch den zahlreichen Mitgliedern unserer Großfamilie sehr unterstützt. Sie tragen mein Engagement mit, weil sie tagtäglich erleben, wie wichtig eine Veränderung, ein neues Österreich wäre. Die Kinder erleben tagtäglich in der Schule, im Kindergarten oder wo immer sie mit dem Staat Österreich in Berührung kommen, dass etwas fehlt – das ist die soziale Wärme. Sie erleben Kinder- und Familienfeindlichkeit.

Reelle Chancen

Robert
Klagenfurt

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Welche Chancen sehen Sie in der Auseinandersetzung mit einem so „übermächtigen Gegner“ wie Heinz Fischer?

Natürlich ist der derzeitige Bundespräsident schon seit Jahrzehnten als Politiker bekannt und er spielt gut und intensiv auf dem medialen Klavier. Fischer hat es aber bei den schwierigen Fragen der Republik immer vermieden, die dringend notwendige klare Position zu beziehen. Der Bundespräsident ist aber in heiklen Sutuationen nicht dazu da, um einen Kuschelkurs zu fahren. Ich hingegen werde als Bundespräsident immer mutig und klar auftreten. Ich vergleiche meine Kandidatur mit dem Kampf Davids gegen Goliath, der aber letztlich für David erfolgreich ausgegangen ist, weil er auf die Hilfe Gottes vertraut hat. Und so halte ich es auch: wenn Gott und die Wähler wollen, wird ein Sieg über Heinz Fischer möglich sein.

Primäres Ziel

Severin
Salzburg

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Was ist Ihr primäres Ziel, das Sie erreichen wollen?

Durch meine Kandidatur will ich bewusst machen, wie wichtig die von verschiedenen Seiten bedrohten christlichen Werte für die Stabilität unserer Gesellschaft sind – und sein sollten. Viele Werte, die für uns heute selbstverständlich sind, sind zutiefst christliche Werte. Nehmen Sie den Begriff „sozial“. Sozial sein bedeutet, an das Wohl des Nächsten zu denken und das Wohl der Gemeinschaft im Auge zu haben. Also das Gegenteil von Egoismus. Der derzeitige Bundespräsident interpretiert sozial hingegen als sozialistisch. Er meint damit etwas ganz anderes, nämlich dass der Staat den Menschen beherrscht: der Staat greift in alle Lebensbereiche ein, er engt die Menschen mit einer Unzahl von Regelungen ein und bringt die Bürger in die gänzliche Abhängigkeit vom Staat. Da werden Ehe und Familie – die Keimzelle jeden Staatswesens – in den Hintergrund gedrängt, weil sie einem sozialistischen Denken im Wege stehen. Zu den christlichen Werten gehört auch das Menschenrecht auf Leben. In Zeiten wie diesen geht es aber auch ganz besonders darum, dass die Bürger wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Nur von einer Wertebasis aus kann die Wirtschaftskrise mit all ihren negativen Folgen in einer positiven Weise bewältigt werden: Wir wollen wieder den Menschen als Mittelpunkt des Arbeitsprozesses sehen und nicht die Maximierung der Wirtschaftsleistung auf Kosten der Arbeitsnehmer.

ATV - Am Punkt 21.4.2010

noah
wien

Sg. Herr Dr. Gehring,in der Sendung Am Punkt haben Sie gesagt, sie nehmen alles, was in der Bibel steht wortwörtlich! Dies hat mich verdutzt und führt mich zu folgenden Fragen:- Wie kann man die Bibel wortwörtlich nehmen, wenn es doch klar ist, dass die Bibel schon zigmal umgeschrieben, zensiert und verfälscht wurde?- Was halten Sie von den Apokryphen? Gehören diese für Sie zu der Bibel oder ist es rechtens, dass sie aus der heutigen Bibelübersetzung entfernt wurden?- Ist der Papst für Sie die höchste moralische Instanz? Wenn ja, sind seine Forderungen ohne zu hinterfragen umzusetzen?Abschließend möchte ich noch anmerken,dass ich es nicht in Ordnung finde, dass Sie in den bisherigen TV-Konfrontationen m.E. immer ein bißchen übergangen wurden und Sie nicht die Ihnen zustehende Zeit - Ihre Wahlziele und Person erläutern zu können - erhalten haben, sondern wie so oft der Fall unter die Räder der Schmierenkampagne von den Medien gekommen sind.Alles Liebe, noah

In der Pressestunde habe ich gesagt, dass die 7 Tage symbolisch zu sehen sind, wie vieles in der Bibel symbolisch zu verstehen ist. Aber dennoch sind viele Aussagen wörtlich zu nehmen, denken Sie an die Bergpredigt. Würden alle diese Inhalte befolgen, hätten wir Frieden auf Erden.
Die Entscheidung über die Apokryphen überlasse ich der katholischen Kirche, auf deren Entscheidung verlasse ich mich.
Für mich ist der Papst die höchste moralische Instanz. Unfehlbarkeit wird ihm nur bezüglich der Dogmen zuerkannt.
Danke für Ihre Worte, wichtig ist, dass es den Zusehern wie z. B. Ihnen aufgefallen ist, denn dann kann sich jeder seine Meinung bilden

Hauptmotivation

Jakob
Langenlois

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring,
Was ist Ihre Hauptmotivation, im April als Bundespräsidentschaftskandidat gegen Heinz Fischer anzutreten?

Mein Hauptmotiv ist die Sorge um die Zukunft unseres Landes. Und zwar aus vielen Gründen. So wird unsere christliche Kultur, unser auf guten Werten aufbauendes Welt- und Menschenbild immer mehr aus der Gesellschaft verdrängt. Ich erinnere etwa an die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der die Entfernung der Kreuze aus öffentlichen Räumen wie etwa Schulklassen verlangt. Ein weiteres starkes Motiv, mich für eine Kandidatur zur Verfügung zu stellen, ist die beängstigende und einmalige politische Situation, dass es bis jetzt niemand wagt, gegen den amtierenden Bundespräsidenten anzutreten. Ich wollte sicherstellen, dass es nicht nur eine Scheinwahl gibt. Eine solche wäre gar nicht gut für unsere Demokratie und würde an die Verhältnisse im ehemaligen Ostblock mit nur einem Kandidaten vor sogenannten Wahlen erinnern. Ein genauso starker Antrieb ist für mich die politische Realität, dass sich in Österreich die regierenden Parteien alle wichtigen Ämter der Republik aufteilen. Einen solchen Parteienbeschluss scheint es ja auch für die Besetzung des Amtes des Bundespräsidenten zu geben. Was ich ziemlich empörend finde.

Familienpolitik

Peter Illig
Breitenfurt

Sehr geehrter Herr Gehring!
Als Familienvater dreier Kinder und Alleinverdiener beschäftigen mich schon länger folgende Punkte:
UNser Pensionsystem ist auf dem Generationenvertrag aufgebaut, wo die arbeitenden Menschen die Nichtarbeitenden "bezahlen".
Frage: Impliziert dieser Vertrag aber nicht auch, dass der arbeitende Teil auch dafür zu sorgen hat, dass wieder eine neue Generation der Erhaltenden heranwächst, sprich Kinder hat?
Frage: Entspricht es dem Gleichbehandlungsgesetz, dass die Menschen in Österreich mit Kindern genausoviel Pensionsversicherung bezahlen, wie Menschen ohne Kinder?
Frage: Warum werden Familien bestraft, weil sie, aufgrund der finanziellen Mehrbelastung für Kinder, nicht die Möglichkeit haben privat vorzusorgen und Pensionsversicherungsfonds abzuschließen?
Frage: Warum werden unsere Kinder in der Zukunft bestraft, weil sie für Menschen Pensionsversicherung einbezahlen, die selber nie Kinder haben wollten?
Frage: Warum werden Mütter und Väter bestraft, wenn sie Kinder haben, zu Hause bleiben und so nicht pensionsversichert sind? (bei mehr als zwei Kindern ist ja Arbeiten neben der Familie nur schwer möglich!)
Frage: Warum ist der Beruf der Mutter oder auch des Vaters bei uns gesellschaftlich und beschäftigungspolitisch noch nicht anerkannt? (Dieser Beruf wird derzeit als solches in keiner Weise anerkannt!)
 
Ich hoffe sie können für Familein in Österreich etwas bewirken!
 
hochachtungsvoll
Peter Illig

Sie sprechen genau jene Probleme an, die mich schon in der CPÖ und jetzt im Wahlkampf am meisten bewegen. Darum fordere ich
- ein Müttergehalt
- die Anerkennung der Mutterschaft bzw. der Vaterschaft als Beruf,
- die Anrechnung der Erziehungseiten auf die Pensionsanwartschaft,
- ein Familiensplitting u.a.m.
und werde volle mein Kraft für deren Umsetzung einsetzen

Bitte helfen Sie mit, indem Sie unsere Forderungen bekannt machen

Ein Hinweis noch zu den fehlenden Fragen und Antworten auf dieser Seite

Bernhard
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring
 
Ich würde Ihnen empfehlen, sich diese Fragen und Antworten - Seite einmal als "gewöhnlicher Anwender" (und nicht als Administrator) anzusehen, um ersehen zu können, was mit dem Hinweis, dass hier einige "ältere" Fragen und Antworten fehlen, gemeint ist.
 
Für den "gewöhnlichen Anwender" ist nämlich gar keine 2. Seite verfügbar! Für den "gewöhnlichen Anwender"  wird auch keine Nummerierung angezeigt. Die Reihenfolge der Fragenist eh richtig sortiert, nämlich nach Datum (Neueste zuerst) aber mit jeder neuen Frage, die oben dazukommt, wird unten eine Frage "hinaus geschoben" und ist weg.
 
Als "gewöhnlicher Anwender" kann man leider nicht zu weiteren Seiten blättern, um die anderen Fragen und Antworten sehen zu können!
 
Ich möchte Sie bitten, sich das einfach einmal gemeinsam mit Ihrem dafür zuständigen Techniker  als "gewöhnlicher Anwender" (und NICHT als Administrator eingeloggt!) anzusehen.

nach unserem test sind alle Fragen für alle einsehbar, das Problem ist gestern gelöst worden. Sollten Sie noch immer Probleme haben, senden Se ein Mail an die wahlkampfleitung@rudolf-gehring.at

Wie kann eine christlich orientierte Gesellschaft gegen die Degenerierung unser Werte wie das Recht auf Leben (Abtreibung ...) umgehen - bei den derzeit geltenden Gesetzen?

Dr. Leeb
Ampfelwang

Würden Sie auch befürworten, dass hier härtere Maßnahmen getroffen werden können, zB Zwangskastration von Missbrauchstätern, lange Haftstrafen für Abtreibungstäter bzw. Geburtenzwang unter ärztlicher / polizeilicher Aufsicht oder Karenzzwang / Berufsausübungsverbot von Müttern bzw. Umerziehung von Homosexualitäts-Tätern?
Ich hoffe sehr, in Ihrer Person die Antwort auf die gesellschaftspolitischen Fragen von Heute gefunden zu haben. Danke für Ihre ehrliche Meinung!

Ihrer Aussage über die Degeneration der christlichen Werte kann ich nur zustimmen. Wir haben gegenwärtig die negtiven Folgen der 68iger Generation und des Gender Mainstreaming zu überwinden, müssen zurzeit wenigstens in den christlichen Familien unsere Werte und unser Menschenbild weiter vermitteln und dies in der Öffentlich als Beispiel leben - entgegen den Lehren in der Schule. Man muss sich auch systematisch gegen die öffentliche Herabwürdigung religiöser Symbole - eigentlich nur christlicher, andere werden ja nicht angegriffen - zur Wehr setzen, es gilt ja - theoretisch - der Grundsatz der Gleichbehandlung.

Im Bildungsbereich sollte wieder der religiösen Erziehung mehr Gewicht beigemessen werden, um der künftigen Generation ein solides Wertebild mitzugeben, ein Fach Ethik halte ich nur für Schüler zweckmäßig, die
keiner Glaubensgemeinschaft angehören. Auch auf die persönlichen und gesellschaftlichen Folgen der Abtreibung wie PAS, Kinderquoten von 1,34 je Familie, wo doch zum Staatserhalt 2,1 Kinder erforderlich sind, der daraus resultierenden Zuwanderung etc. wäre schon in den Schulen hinzuweisen.

Damit kommen ich zu Ihren Straf-Überlegungen, möchte aber auf andere Mittel setzen. Was ich meine, z. B.:
- Die Uni-Kliniken Kiel und Berlin befassen sich zurzeit nach eigenen Aussagen sehr erfolgreich mit der Behandlung von Pädophilen, am 19.04. d. J. war darüber ein Bericht im TV.
- In Deutschland endete m. W. vor 2 Jahren eine psychologische Studie mit Homosexuellen und Lesben, mehr als 60 Leute, Dauer eineinhalb Jahre. Der Erfolg war bestens, weit über 60 % konnten von ihrer Neigung befreit
werden.
- die Einführung eines Müttergehalts wird dazu führen, dass die Abtreibung stark rückläufig sein wird, weil das finanzielle Argument wegfällt
- die Erleichterung der Adoption, um Babies möglichst schnell ein Zuhause in geordneten Familien zu ermöglichen
- Strafbarkeit weniger für die in Not abtreibende Frau, sondern die Anstifter, Ärzte, die dieses tun
Dies sind für mich wesentliche flankierende Maßnahmen, die auch gesellschaftspolitisch helfen würden

Wahlziele

Mooshammer Daniel
salzburg Kuchl

mein Wahlziel ist, über die Stichwahl im zweiten Wahlgang gewählt zu werden.
Die inhaltlichen Ziele sind ja bekannt: Ich fordere ein Gesetzesinitiativrecht für den Bundespräsidenten, weil ich mich neben den " offiziellen Staatsaufgaben" auch um die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Schwachen Armen, Kinder und Kranken kümmern will. Nachwievor wird der Bundespräsident als moralische Instanz angesehen, ich würde sogar versuchen, ein Korrektiv zu sein

Müttergehalt (Erziehungseinkommen)

M.A.
Südsteiermark

Sg Herr Dr. Gehring!Ich habe mir auf der Homepage Ihrer CPÖ (Landesorganisation Steiermark) Ihr Modell eines Müttergehaltes (Erziehungseinkommen) angesehen.Leider ist in Österreich kaum bekannt, dass Sie dafür bereits ein Kinder- und Familienvolksbegehren eingeleitet haben, das noch im Laufen ist.Es ist dabei überhaupt nicht klar herausgekommen, dass Sie dieses Müttergehalt für alle Personen, welche Kinder betreuen, vorsehen,auch wenn sie einer außerhäuslichen Tätigkeit nachgehen und mit dem Partner die Familienarbeit teilen.Dies wird von den Medien nicht weitergegeben und immer nur von "zurück an den Herd" berichtet (von denen, die tatsächlich "voll zu Hause" bleiben).Ich ersuche Sie, dies in Ihrer kommenden Medienarbeit klarzustellen.Auch wird kaum über die Vorteile eines solchen Erziehungseinkommens gesprochen:Familien würden sich wieder für 1-2 Kinder mehr entscheiden. Zur Sicherungs unseres Pensionssystems bräuchten wir 2,1 Ki/Fam.(dzt. Stand 1,34 Ki./Fam.).Man könnte damit Pensionszeiten erwerben.Auch würde die Wirtschaft wieder belebt (mehr UST fließt an den Staat zurück).Dadurch würden mehr Arbeitskräfte gebraucht werden (Staat zahlt weniger Arbeitslosengeld).Man hätte die freie Wahlmöglichkeit, ob man die Kinder selbst betreut, oder mit diesem Einkommen Kinderbetreuungsleistung zukauft.Da sich dieses Müttergehalt am Pflegegeld orientieren soll, wäre die Kinderbetreuung gleichwertig mit der Betreuung eines älterenFamilienmitgliedes.Oft wird auch gesagt: "Man bekommt ja die Familienbeihilfe und sonstige Steuerabschreibmöglichkeiten".Wie stehen Sie dazu?Danke für Ihre Stellungnahme und alles Gute!M.A.Südsteiermark

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Es ist richtig, dass ich Mitinitiator des Kinder- und Familien-Volksbegehrens bin.

Vielleicht noch zur Klarstellung zum Müttergehalt:
Müttergehalt sollen nach meinen Vorstellungen bzw. auch Vorstellungen der CPÖ alle österreichischen Mütter, gegebenenfalls auch alleinerziehende Väter erhalten. Hierbei ist nicht relevant, ob sie die Erziehungfunktion selbst ausüben oder jemanden hierfür beschäftigen, der an ihrer Stelle diese Aufgabe wahrnimmt. Die Beaufsichtigung/ Erziehung des Kindes in persönlicher direkter Obhut soll damit gewährleistet werden und Ausdruck dafür sein, dass die Mutterschaft/Vaterschaft anderen Berufen gleichgestellt ist.
Auch sollen diese Zeiten als Anwartschaftszeiten auf die Pension angerechnet werden.
Die Vorschläge zur Höhe und deren Abstufungen kann man auf der CPÖ-Homepage nachlesen.

Die jetzige Lösung: Familienbeihilfe, Abschreibungsmöglichkeiten ist m.E. klassisches Flickwerk, an dem genau deshalb immer wieder geändert, ergänzt wird. Das Müttergehalt hingegen ist ein solide Lösung, welches klar umrissen diese Tätigkeit als Beruf definiert.

Unklare Antwort bezügl. Herrn Piaty und fehlende Fragen auf dieser Seite

Bernhard
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring
1. Die Antwort, die Sie mir auf die Frage zu Herrn Piatys Auftritt in ORF 2, Sendung "Im Zentrum", gegeben haben, verstehe ich ehrlichgesagt nicht. Können Sie das klarer und direkter formulieren?
 
2. In Bezug auf diverse andere Fragen: Solange immer NUR die NEUESTEN paar Fragen (und Antworten) hier veröffentlicht werden, während alle anderen Antworten NICHT mehr auf Ihrer Internetseite aufscheinen, hat es keinen Sinn, immer wieder auf frühere, bereits beantwortete Fragen zu verweisen! Das hat übrigens nichts mit der Sortierung zu tun - Wenn Sie sich die Gesamtanzahl der hier noch sichtbaren Fragen ansehen, dann sehen Sie, dass es nur etwas mehr als 20 sind - Alles, was "älter" als die ca. 20 neuesten Fragen ist, FEHLT auf dieser Seite!
 
Sie können sich davon leicht überzeugen, in dem Sie nach den Titeln älterer Fragen wie z. B."Homosexualität gegen die Natur?", "Konservativer Linzer Priesterkreis?", "Kreationismus an Österreichs Schulen?", "Müttergehalt - aber wieviel und gibt es Bedingungen dafür?", "Frage zu Ihrer Homophobie" suchen (das geht mit der normalen Such-Funktion des Internet-Browsers "Auf dieser Seite suchen".)
 
Diese Fragen und Antworten sind, wie gesagt, nicht etwa nur woanders einsortiert, sondern garnichtmehr zu sehen. (Ich weiß die Titel dieser Fragen nur, weil ich regelmäßig alles ausgedruckt habe.)
Da die meisten ANDEREN Internetseiten auch hunderte Seiten mit Fragen und Antworten anzeigen, darf das technisch kein Problem sein.
 
Oder ist Ihnen das egal? - Das wäre traurig und eigentlich im krassen Widerspruch zu den einleitenden Worten im Bereich "Home" Ihrer Internetseite!
 

Zu Herrn Piatny möchte ich sagen, dass sicher eine Leistungssteigerung mögich gewesen wäre
Wegen der Homepage und den Fragen : Ich habe alle Fragen auf insgesamt 2 Seiten verfügbar. Die Numerierung fürht in die Irre, wie mir der Programmierer sagte, weil auch interne technische Fragen in diesem Katalog enthalten sind, die aber nicht angezeigt werden. Ich lasse es dennoch prüfen

Rauchverbot- Rauchgesetz

Susanna L.
Wien

Sg. Hr. Dr. Gehring!Sie stehen für traditionelle Werte,  sind gegen Abtreibung, für den Menschen....wie stehen Sie zur aktuellen Debatte um das Rauchverbot?Finden Sie nicht auch, dass es aller höchste Zeit ist, ein generelles Rauchverbot einzuführen?Die Schäden des Zigarettenrauches muss ich nicht  näher erklären- durch die Folgen des Rauchens und des Passivrauchens sterben Menschen.  Und das Schlimme ist: Die Nichtraucher werden verspottet, dass sie es nicht weiter mehr erdulden wollen, dass sie nicht mehr dieser Gefahr ausgesetzt sein wollen. das jetzige Rauchverbot ist eine reine Verhöhnung, kaum wo gibt es abgetrennte Bereiche, und oft sind die Türen, die eigentlich die Bereiche trennen sollen, angelweit offen bzw. das Lokal ist im grunde ein Raucherlokale, dem der Umsatz wichtiger ist als Gesundheit" und nach dem Nichtraucher"kammerl" muss man suchen (abgesehen davon, dass diese weit nicht so "gastlich" gestaltet sind.)
Es hat mich übrigens gewundert, dass bei einer Bundespräsidentenwahl erstmal so "politisiert" wird- normal kennen wir das nur von den "anderen" Wahlen; der BP hat in Österreich bisher eine sehr ruhige, zurückhaltende und im Grunde machtarme Position bekleidet.
Wie Herr Dr. Gehring stehen Sie zu diesem Thema und würden Sie sich dafür einsetzen, dass endlich sinnvolle Maßnahmen ergriffen werden?

meine grundsätzliche Meinung ist, dass jeder Unternehmer - Gastwirt, Cafetier etc.- selbst entscheiden soll, ob er sein Lokal für Raucher oder Nichtraucher offeb hält. Diese Entscheidung aber sollte getroffen werden, die sogen. Zweiraumlösung ist m.E. nur eine Notlösung. Die Freiheit des Einzelnen, in diesem Fall des Unternehmers, hat auch hier Vorrang, soweit der Nächste oder das Gemeinwohl nicht beeinträchtigt wird.
Dass Rauchen gesundheitschädlich ist und unsere Gesundheitskosten dadurch gestiegen sind, ist sicher unbestritten. Umso wichtiger wären zwei Dinge:
1. schon in der Erziehung darauf zu achten, dass die Folgen des Rauchens bewusst gemacht werden
2. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens nach dem Verursachungsprinzip auch den Rauchern anzulasten

Würden Sie als Bundespräsident versuchen, in Wirtschafts- und Budgetfragen auf die Regierung Einfluss zu nehmen (wie es Horst Köhler in Deutschland in gewisser Weise tut)? Und wenn ja, was sind Ihre wirtschaftlichen Prinzipien?

Elisabeth Hennefeld
Wien

JA, würde ich tun wollen. Ich orientiere mich dabei an den Prinzipien der christlichen Soziallehre (Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwoh)l. Daraus abgeleitet sind die Wirtschaftsgrundsätze, die auch in der CPÖ-Homepage zu finden sind. Hier die Kurzdarstellung:

Wirtschaftspolitische Grundsätze:
Privateigentum
Vertragsfreiheit
christliche Marktwirtschaft.
natürliche Geldordnung, (aber ohne Zwangspapiergeld),
Zinsen als Entgelt für eine Unternehmensbeteiligung
Vermehrt kleinräumige Wirtschaftseinheiten
Vollbeschäftigung
dezentrales Sozialwesen
christliches Steuerkonzept mit neu definierten Staatsaufgaben und so wenig Steuern wie möglich.

Wirtschaftspolitische Grundsätze für die Bürger :
Pflicht zur Erwirtschaftung des eigenen Lebensunterhalts,
die Verpflichtung zu/ das Recht auf gerechten Lohn für alle
die Bewahrung der Schöpfung als unsere Lebensbasis.

Elisabeth Hennefeld
Wien

ja, das würde ich tun wollen, und zwar auf Basis der christlichen Soziallehre, welche duns den Grundsätzen der Personalität, Solidarität, Subsidiarität und dem Gemeinwohl verpflichtet. Die Homepage der CPÖ wird zurzeit überarbeitet, da finden Sie diese Grundsätze und die daraus abgeleiteten Wirtschaftsprinzipien, die ich jetzt nur in der Kurzfassung übernommen habe:

Wirtschaftspolitische Grundsätze:
Privateigentum und Vertragsfreiheit sind die Grundlagen einer christlichen Marktwirtschaft. Vor Auswüchsen schützen auf Basis staatlicher Rahmenbe-dingungen (Prinzipien) eine natürliche Geldordnung ohne Zwangspapiergeld, in der auch Zinsen als Entgelt für eine Unternehmensbeteiligung ihren Platz haben. Vermehrt kleinräumige Wirtschaftseinheiten sollen Selbständigkeit und Vollbeschäftigung fördern, abgefedert durch ein dezentrales Sozialwesen nach der Bedarfsgerechtigkeit, finanziert durch ein christliches Steuerkonzept mit neu definierten Staatsaufgaben und so wenig Steuern wie möglich.

Wirtschaftspolitische Grundsätze für die Bürger:
Diese Grundsätze werden ergänzt durch die Pflicht zur Erwirtschaftung des eigenen Lebensunterhalts, die Verpflichtung zu/ das Recht auf gerechten Lohn für alle und die Bewahrung der Schöpfung als unsere Lebensbasis.

Rauchergesetze

Toni Gigele
Wien

Lieber Herr Gehring
 
Ich würde gerne wissen ob sie für ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen sind (Nichtraucherschutz),
oder ob sie dagegen sind (Raucherschutz)?

es sollte der Unternehmer entscheiden, ob in seinem Lokal Rauchverbot herrscht oder nicht, dann kann jeder entscheiden, wo er hingehen will

Homosexuallität ist unnatürlich?

Arne
Wien

Sehr geehrter Herr Gerhring,
Wenn Homosexuallität - wie Sie sagen - nicht im Einklang der Natur liegt, wieso kommt es denn in der Natur vor? Wieso gibt es z.B. in Bremerhaven (D) schwule Pinguine? Sind diese auch psychisch verwirrt?
Liebe Grüße

denken Sie an die Weitergabe des Lebens, darauf ist die Natur ausgerichtet

Glaubenszweifel?

Florian Werni
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!  (sofern ich hier wirklich an Sie schreibe)
Auf http://www.orf.at/100414-50139/index.html ist zu lesen, dass sie niemals an ihrem Glauben zweifeln. Wenn ich auf meine eigene Geschichte der Beschäftigung mit dem christlichen Glauben zurücksehe, muss ich sagen, dass mich Eines fast ständig begleitet hat, nämlich ein ehrlicher und intellektuell redlicher Zweifel an den Grundsätzen des christlichen bzw. des katholischen Glaubens. Darüber hinaus berichten mir katholischen Geistlichen und andere Gläubigen Ähnliches. Ferner ist wohl auch nach Ansicht vieler wichtiger katholischer Theologen der konstruktive Zweifel an Glaubenssätzen durchaus berechtigt; er kann das geistliche und spirituelle Leben sogar vorwärts bringen. (bei Bedarf kann ich Belege für diese These bringen, die ich jetzt aus Zeitgründen übergehe)
Meine Frage lautet daher: Ist diese ihre Antwort auf die Frage von Glaubenszweifeln wirklich in aller Konsequenz ernst zu nehmen? Wenn ja, kann ich nicht umhin Ihren Glauben als platten Dogmatismus zu bezeichnen, der nichts von dem Aufruf Christi in sich trägt, immer wieder sich selbst zu prüfen, da man oft den Balkan im eigenen Auge am Schlechtesten sieht. (vgl. Mt 7,3) Finden Sie nicht, dass es eher ein starkes Zeichen wäre zuzugeben, dass sich durchaus Zweifel bezüglich des Glaubens regen können, dass diese aber aus anderen stärkeren Gründen an Bedeutung verliere? Wären da nicht auch Nicht-Christen beeindruckt vom Christentum, zu dem man sich einerseits voll bekennen kann, das man jedoch andererseits nicht dogmatisch und unbezweifelt vertritt? 
Mit freundlichen Grüßen aus Wien

es gibt Höhen und Tiefen in jedem Glaubensleben, die legitim sind. Da
wir alle unterschiedliche Personen sind gibt es keine allgemein
gültige Antwort. Jeder Gläubige erlebt mögliche Zweifel anders. Bei
mir hat sich der Glaube kontinuierlich entwickelt und offensichtlich
dadurch zu keinem Glaubenszweifel geführt.

Die Ehe

Sebastian Jenkins
Wien

Werter Herr Dr.
 
Ich möchte von Ihnen gerne wissen, wo der Unterschied liegt ob ein Mann und eine Frau heiratet die KEINE Kinder wollen oder keine bekommen können (unfruchtbarkeit, ...) und einer Ehe zwischen Mann und Mann / Frau und Frau.
Bei beiden kommt kein Nachfahre und die Menschheit (wir sind sowieso überbevölkert) wird auch nicht größer. Wo ist also jetzt der große Unterschied?
Ich bin froh, das ich Evangele bin und dort Homosexuelle heiraten dürfen, wenn die Gemeinde und der Pfarrer zustimmen.

Wenn Eheleute keine Kinder bekommen können, besteht die Möglichkeit der Adoption. Eine Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare würde dem Kind einen lt. Fachärzten für die Erziehung wichtigen/unverzichtbaren Elternteil vorenthalten. Deshalb ist dies zu verhindern.

Nachtrag zu Schöpfungsverantwortung, weitere Fragen

Anonym
Österreich

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring,
zuerst Gratulation zu ihrem Auftritt in der Diskussion mit Fr. Rosenkranz. Vor allem die Ja/ein Fragen waren gut. Da habe Sie zu 95% klare Ansichten, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass Sie bei der Pensionsfrage als quasi selbst Betroffener etwas unklarer wurden. Seien Sie beruhigt - als Mittvierziger rechne ich mit Pensionsalter 70 und mit Lebenserwartung von 80 (dank Feinstaub und COPD, ich persönlich würde schon lieber älter werden und hoffe es auch) - ich glaube sie stoßen in kein Wespennest, wenn Sie also höherer Pensionsalter wollen sollten und sich nicht sicher sind, ob der Bevölkerung der Ernst der Lage bewusst ist - ich glaub nicht wenige wissen es schon.....
nur zur Fortsetzung der Fragen, wobei ich noch Themenbereiche dazugefügt habe, die mich persönlich nur marginal interessieren - aber ich denke es ist wichtig, zu wissen  wie Sie genau darüber denken:
4) Wie stehen sie zu Privatisierung der ÖBB, aber auch gemeindeeigener Dienste (wie z.B. Transportunternehmen, Trinkwasserversorgung), aber auch zur Privatisierung des hoch und mittelrangigen Straßennetzes (Autobahn, Bundes, Landesstraße) – gibt es für sie Tabus öffentlicher Domänen? Welche und Warum?
5) Denken Sie, das Raumordnung Gemeindesache bleiben darf? Das Kirchturmdenken ist nämlich sehr verbreitet und meiner Meinung nach würde hier ein wenig mehr Staat (und sei es nur in Form von Verbänden) gut tun
Ihre Position zur Abtreibung legt folgenden weiter Fragen nahe:
1) Wie stehen sie zur künstlichen Befruchtung?
2) Die pränatale Diagnostik ermöglicht die in Familien bekannten Risikofaktoren für Erbkrankheiten auszusortieren, was allerdings den Tod des betr. Fötus bei einer künstlichen Befruchtung zur Folge hat (er wird zwar eingefroren, aber im Prinzip ist es nur eine Aufschiebung). Andererseits gibt diese Diagnostik den betroffenen Eltern Informationen in die Hand, mit deren Wissen sie sich u.U. bewusst für eine Schädigung des Kindes nach der Geburt entscheiden müssten (wenn sie nicht den Tod des Fötus verantworten wollen). Wie denken Sie darüber? Würden Sie die Forschung zur Weiterentwicklung dieser Diagnostik in Frage stellen?
3) Wie stehen Sie zur allgemeinen Wehrpflicht? Müsste diese im Falle eines Verzichts auf die Neutralität nicht abgeschafft werden? Wie stehen Sie zu Desertion aus Gewissensgründen?  Ist Tötung im militärischen Kampf Mord? Warum? Müssten Katholiken nicht von der Wehrpflicht durch ihre Religion ausgenommen sein?
4) Wie stehen Sie zu den Babyklappen? Würden sie eine Verstärkung diese Einrichtung fördern?
5) Darf man als todkranker Mensch, lebensverlängernde Maßnahmen verweigern und gleichzeitig schmerzlindernde Maßnahmen verlangen? Ist das für Sie akzeptabel?
 
Ihre Position zur Religion und Ihre Feststellung, dass die Trennung Kirche / Staat aufrecht zu erhalten ist, legt folgende Fragen nahe:
1) Ist es die Aufgabe des Staates darauf zu achten, wenn Religionsgemeinschaften gegen ihre eigenen Gesetze / Gebote verstoßen – wie das z.B. im Islam aber auch in unserer Kirche im bei Kindesmissbrauch u.ä. der Fall ist.
2) Wie stehen Sie zu Atheisten? Darf man z.B. Atheistenpflegefamilien  Kinder (z.B. aus Babyklappen) überantworten?
3) Es wird mitunter davon gesprochen, dass die Firmung in die Volljährigkeit verlegt werden sollte. Was halten Sie davon? Warum?
4) Sie sprechen sich gegen einen Beitritt der Türkei zur EU aus. Was halten Sie von einem Betritt Armeniens und / oder Georgiens (sofern sich eine solche Option je auftut)?
5) Was halten Sie von Inititiativen, wie z.B. in der Schweiz "Nachtruhe", die sich gegen Kirchenläuten wendet? Müsste man zwischen religiösen Läuten und traditionellen Läuten (z.B. das unnotwendig Stundenläuten, jeder hat heute doch ein Uhr) differenzieren?
6)Vielleicht ist das ein blöde Frage: Wenn beim Bau einer Moschee ein Architektenwettbewerb für eine zeitgemäßen Interpretation des Moscheenbaus durchgeführt wird, würden Sie dann den Bau eines Minaretts, (falls das dabei herauskommt) weniger kritisch sehen? Oder anders herum gefragt – wenn ein Moschee mit einem herkömmlichen Kirchturm oder einen landwirtschaftlichen Silo als Minarett versehen würde, was kann man dagegen tun?
 
Zur Familienpolitik noch einige Fragen an Sie:
1) Wie lässt sich Ihrer Ansicht nach soziale Wärme in Familien generieren, die diese zu produzieren nicht Imstande sind?
2) Finden Sie das der Staat das von Ihnen vorgeschlagene Müttergehalt auch an Mütter auszahlen sollte, die ihre Kinder unehelich bekommen haben und diese allein erziehen?
 
vielen Dank für den Beantwortung der Fragen
mit freundlichen Grüßen

Ich habe Ihre Fragen wegen deren Fülle übernommen, die Antworten finden Sie darunter.
4) Wie stehen sie zu Privatisierung der ÖBB, aber auch gemeindeeigener Dienste (wie z.B. Transportunternehmen, Trinkwasserversorgung), aber auch zur Privatisierung des hoch und mittelrangigen Straßennetzes (Autobahn, Bundes, Landesstraße) – gibt es für sie Tabus öffentlicher Domänen? Welche und Warum?
Im Sinne der Grundsätze der christlichen Soziallehre - Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl - bin ich für einen weitestgehenden Rückzug des Staates aus der Wirtschaft. Die Geschichte in Österreich und auch in den ehemaligen Ostblockstaaten zeigt, dass der Staat ein schlechter Unternehmer ist. Dennoch: Infrastruktur und Schlüsselindustrien ( dazu würde ich z. B. das Wasser zählen) sollten im Zugriff des Staates bleiben, um Sicherheit für die Bevölkerung zu gewährleisten. Wichtig dabei, dass der Staat klare Rahmenbedingungen erstellt (Problem Investmentbanken!), die Deatils aber den Verbänden überlässt und nur mehr überwacht.

5) Denken Sie, das Raumordnung Gemeindesache bleiben darf? Das Kirchturmdenken ist nämlich sehr verbreitet und meiner Meinung nach würde hier ein wenig mehr Staat (und sei es nur in Form von Verbänden) gut tun
Mit dem Kirchturmdenken haben Sie Recht. Aber die Raumordnung ist wesentliche Aufgabe der Gemeinde, eine Einflussnahme aus übergreifenden /übergeordneten Gründen muss sichergestellt sein

Ihre Position zur Abtreibung legt folgenden weiter Fragen nahe:

1) Wie stehen sie zur künstlichen Befruchtung?
Wird von mir abgelehnt, weil das Kind ein Recht auf Vater und Mutter hat, ein Recht darauf, gezeugt und nicht "geschaffen" zu werden. Kinder sind ein Geschenk Gottes. Dazu kommt als Negativum, dass überzählige Embryonen für Forschungszwecke verwendet und dann getötet werden. Aber mbryonen sind aus meiner Sicht werdende Menschen und keine Zellhaufen.

2) Die pränatale Diagnostik ermöglicht die in Familien bekannten Risikofaktoren für Erbkrankheiten auszusortieren, was allerdings den Tod des betr. Fötus bei einer künstlichen Befruchtung zur Folge hat (er wird zwar eingefroren, aber im Prinzip ist es nur eine Aufschiebung). Andererseits gibt diese Diagnostik den betroffenen Eltern Informationen in die Hand, mit deren Wissen sie sich u.U. bewusst für eine Schädigung des Kindes nach der Geburt entscheiden müssten (wenn sie nicht den Tod des Fötus verantworten wollen). Wie denken Sie darüber? Würden Sie die Forschung zur Weiterentwicklung dieser Diagnostik in Frage stellen?
Ich bin gegen die pränatale Diagnostik, sie dient prioritär nicht dem Kind. Wenn sie dem Wohl des Kindes nutzt, sollte sie eingesetzt werden. Weiteres Problem ist, dass die Gesundheitsschäden durch die pränatale Diagnostitk bei 0,5 - 1 % liegt, also eine relativ hohe Quote. Die Forschung sollte nur selektiv ansetzen - wir dürfen nicht alles tun was wir können - ich hätte aber große Zweifel, ob dies eingehalten werden würde.

3) Wie stehen Sie zur allgemeinen Wehrpflicht? Müsste diese im Falle eines Verzichts auf die Neutralität nicht abgeschafft werden? Wie stehen Sie zu Desertion aus Gewissensgründen? Ist Tötung im militärischen Kampf Mord? Warum? Müssten Katholiken nicht von der Wehrpflicht durch ihre Religion ausgenommen sein?
Es kann auch ein Berufsheer in Österreich die Sicherungsfunktin übernehmen und dabei das ür Österreich notwendige miltärische Know how erhalten. Das hat mit unserer Neutralität nichts zu tun.
Desertion aus Gewissensgründen kann a priori vermieden werden, indem man den Leuten vor der Einberufung Gelegenheit gibt, diese Position zu klären. Tötung im militärischen Kampf ist jedenfalls kein Mord, da fehlen die Straftatbestände. Auch Katholiken müssen Wehrdienst leisten, die Verteidigung unseres Landes ist ja auch Christen erlaubt

4) Wie stehen Sie zu den Babyklappen? Würden sie eine Verstärkung diese Einrichtung fördern?
Es ist sicher besser, Babies in der Krippe abzugeben, als sie abzutreiben. Ich würde aber auch die Adoptionsformalitäten erleichtern, um möglichst vielen Babies einen schnellen Übergang in geordnete Familien
zu ermöglichen.

5) Darf man als todkranker Mensch, lebensverlängernde Maßnahmen verweigern und gleichzeitig schmerzlindernde Maßnahmen verlangen? Ist das für Sie akzeptabel?
Ja, ist akzeptabel

Ihre Position zur Religion und Ihre Feststellung, dass die Trennung Kirche / Staat aufrecht zu erhalten ist, legt folgende Fragen nahe:

1) Ist es die Aufgabe des Staates darauf zu achten, wenn Religionsgemeinschaften gegen ihre eigenen Gesetze / Gebote verstoßen – wie das z.B. im Islam aber auch in unserer Kirche im bei Kindesmissbrauch u.ä. der Fall ist.
Nein, es sei denn sie verstoßen gegen unsere Rechtsordnung. Das Verbot Schweinefleisch zu esse ist für Moslems und Juden aktuell, ohne dass es unsere Ordnung tangiert.

2) Wie stehen Sie zu Atheisten? Darf man z.B. Atheistenpflegefamilien Kinder (z.B. aus Babyklappen) überantworten?
zunächst ist jeder Mensch als Person zu achten, welchen Glauben er auch vertritt. Für die Adoption gelten ja staatliche Regeln. Dass ich als christlich geprägter Mensch auch diese Werte in der Erziehung sehen möchte, ist sicher für alle verständlich.

3) Es wird mitunter davon gesprochen, dass die Firmung in die Volljährigkeit verlegt werden sollte. Was halten Sie davon? Warum?
Das ist Sache der Kirche

4) Sie sprechen sich gegen einen Beitritt der Türkei zur EU aus. Was halten Sie von einem Betritt Armeniens und / oder Georgiens (sofern sich eine solche Option je auftut)?
Wir heißen EUROPÄISCHE Union, dabei sollte es bleiben. Dieser Raum ist generell christlich geprägt, da würde die Aufnahm der Türkei Probleme aufwerfen. Erdogan hat schon eine Kostprobe abgeliefert, als er in Köln in einem Stadion vor in Deutschland lebenden Türken sagte: ....integriert Euch nicht... Das ist sicher er falsche Weg.
Armenien/Georgien liegen in Asien....

5) Was halten Sie von Inititiativen, wie z.B. in der Schweiz "Nachtruhe", die sich gegen Kirchenläuten wendet? Müsste man zwischen religiösen Läuten und traditionellen Läuten (z.B. das unnotwendig Stundenläuten, jeder hat heute doch ein Uhr) differenzieren?
Die Nachtruhe (10 - 6.h) muss grundsätzlich eingehalten werden, ausgenommen an hohen religösen Festen

6)Vielleicht ist das ein blöde Frage: Wenn beim Bau einer Moschee ein Architektenwettbewerb für eine zeitgemäßen Interpretation des Moscheenbaus durchgeführt wird, würden Sie dann den Bau eines Minaretts, (falls das dabei herauskommt) weniger kritisch sehen? Oder anders herum gefragt – wenn ein Moschee mit einem herkömmlichen Kirchturm oder einen landwirtschaftlichen Silo als Minarett versehen würde, was kann man dagegen tun?
zur ersten Frage : NEIN
zur zweiten Frage: ebenfalls nein. Erdogan, der türkische Ministerpräsident, hat öffentlich gesagt: die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette die Schwerter, die Gläubigen die Soldaten. Der Islam ist nun einmal eine militante Ideologie. Wo viele Moslems leben, haben wir in Europa bereits Probleme.

Zur Familienpolitik noch einige Fragen an Sie:

1) Wie lässt sich Ihrer Ansicht nach soziale Wärme in Familien generieren, die diese zu produzieren nicht Imstande sind?
etwa über vorgeburtliche Kurse, in denen die Eltern psychologisch auf die Elternschaft vorbereitet werden sollten. Dies würde vielleicht auch die Erziehung erleichtern und Problemen in den Schulen vorbeugen. Aber gegen den eigenen Charakter ist es schwierig

2) Finden Sie das der Staat das von Ihnen vorgeschlagene Müttergehalt auch an Mütter auszahlen sollte, die ihre Kinder unehelich bekommen haben und diese allein erziehen?
JA, alle österreichischen Mütter (und ggf. Väter) sollen dieses erhalten, wenn die Frau (Vater) trotzdem entscheidet, berufstätig zu werden, erhält sie/er das Müttergehalt dennoch und kann es z. B. für eine Erzieherin verwenden

Grüß Gott,

Herbert
Wien

wie war die Frage?

Frage zum Auftritt von Herrn Piaty von Ihrem Unterstützungskomitee

Bernhard
Wien

Ist Ihnen die Art und Weise, WIE Herr Piaty von Ihrem Unterstützungkomitee am 11. 4. auf ORF 2 ("Im Zentrum") seine Positionen zum Ausdruck gebracht hat (Wortwahl, Formulierung, Tonfall), peinlich? 

nun, an diesen Äußerungen können Sie sehen, dass unsere Mitglieder noch durch keine Kaderschule geschleust worden sind

Wo kann man Ihre bissherigen Statements zu zB der Homosexualität nachlesen

Herbert
Wien

siehe Frage

da bitte ich Sie, die Fragen durchzugehen. Leider verfügen wir über keine Sortierung

Sind sie jetzt dafür oder dagegen???

Bella, 12 Jahre alt
Salzburg

Sehr geehrter Herr Gehring,
Also, erstmal Hallo, wie Sie sicher schon gesehen haben bin ich erst 12, aber zu meiner Verteidigung, ich interressiere mich schon sehr für Politik und will meiner Schwester eine Stütze sein, da sie nicht weis wenn sie wählen soll.
Ich habe schon viele Artikel über Sie, Babara Rosenkranz und Heinz Fischer gelesen. Was mich am meisten interressiert ist, ob sie nun gegen oder für Homosexualität sind,(ich weiß sie haben schon viel über dieses Thema fragen beantwortet, aber trotzdem), denn oft, wenn man zwischen denn Zeilen liest, kommt hervor das Sie dagegen sind. Aber Sie sagen das Sie nichts dagegen haben, wieso also sprechen Sie dann so zweideutig???                                                                                                                                                                       
Ich weiß das die meisten(eigentlich alle)Politiker immer zweideutig reden damit sie keinen schlechten eindruck auf irgend einen Teil des Volkes haben (ob es nun Linke, Rechte oder andere sind...), aber lernt man den nicht schon als kleines Kind das man klar und deutlich das sagen soll was man will oder macht, also nicht zweideutig sprechen. Wieso also reden die Politiker zweideutig???
 
 Mit freundlichen Grüßen,
eine verwirrte 12 Jährige

ich freue mich, wenn schon so junge Staatsbürger aktiv am Geschehen teilnehmen.
Natürlich bin ich gegen die Homosexualität, weil sie eine Verirrung der Natur darstellt und keine Weitergabe des Lebens zulässt, sie ist aber Realität. Ich habe aber persönlich nichts gegen diese Menschen, wenn sie diesen Weg gehen wollen, es sind oft sehr einfühlsame, hochintelligente Leute, die auch selbst mit dieser Neigung ihre Schwierigkeiten haben.
Ich bin aber sehr dafür, ihnen Hilfe zuteil werden zu lassen. Es gab ja schon eine Studie in Deutschland, bei der über 60 % der Therapierten von dieser - wie die Ärzte sagen - neuronalen Störung befreit werden konnten. Zufällig wurde mir gestern von einer TV Sendung über die UNI-Kliniken in Kiel und Berlin, Deutschland berichtet, welche sehr erfolgreich Therapien auch gegen Pädophilie entwickeln.

Europäische Union

helmut
wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Ich möchte Ihnen zum TV-Auftritt gestern gratulieren. 
Ein Thema, das mir wichtig ist, wurde aber nicht angesprochen. 
Bekennen Sie sich zur Mitgliedschaft Österreichs in der EU und zur engen Zusammenarbeit der Staaten Europas?

Danke für Ihre Wünsche.
Zur EU:
Ich habe zur EU, das habe ich schon mal ausgeführt, ein kritisch-positives Verhältnis. Vorteile sind ja gegeben, was ich moniere, sind die mangelnden demokratischen Strukturen, wie wir sie in den europäischen Ländern kennen. Da ist mit dem Lissabon-Vertrag eine Chance vergeben worden, Dazu kommt, dass über die Abgabe von Souveränitätsrechten nur der Souverän - das Volk - entscheiden kann, dies ist nicht geschehen, die Regierung wollte keine Volksabstimmung, Dr.Fischer hat dies einzumahnen versäumt und damit im parteipolitischen Interesse gehandelt.
Die enge EU-Zusammenarbeit sollte nicht als Bundesstaat, sondern als Staatenbund (Europa der Vaterländer)erfolgen, dies würde den Ländern wesentliche Hoheitsrechte sichern.

Dr. Florian Hanslik
Zürich

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Voller Interesse habe ich heute Ihre Homepage durchgelesen. Sie beinhaltet sehr viel Positives und Interessantes. Leider konnte ich par tout nichts über Ihre Ansichten zur europäischen Union finden. Daher erlaube ich mir, Sie Folgendes zu fragen:
Die Europäische Gemeinschaft / Europäische Union ist meines Erachtens der Garant für Frieden und für eine wirtschaftliche prosperierende Entwicklung in Europa. Sie hat es geschafft, aus einem Kontinenten der Kriege und Konflikte, der ewigen Feindschaften zwischen Staaten, gleichwertige Partner und Freunde zu machen. Sie hat es erreicht, Wohlstand zu schaffen und unterschiedliche Vorstellungen in Büros auszudiskutieren und nicht am Schlachtfeld.
In Österreich gibt es Parteien, die den Austritt aus dieser Gemeinschaft vertreten. Wie sehen Sie die Zukunft Österreichs - innerhalb oder ausserhalb des europäischen Staatenbundes? Sehen Sie Alternativen dazu? Wie ich Ihrer Homepage entnehemn konnte, sind Sie für eine Volksabstimmung im Falle einer Änderung / Neufassung des Lissaboner Vertrages. Soll dies eine nationale Volsabstimmung sein oder eine europaweite? Und zuletzt möchte ich von Ihnen gerne wissen, warum Sie konkret gegen den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union sind. Könnten Sie sich einen Beitritt der Türkei zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen? Wie stehen Sie überhaupt zu den Beitrittsgesuchen der Balkanstaaten?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort im Voraus.
Mit freundlichen Grüssen
Florian Hanslik

Ich stehe der EU kritisch-positiv gegenüber, schätze ihren Wert als Garant des Friedens wie Sie, bin aber mit den demokratischen Spielregeln noch nicht einverstanden. Analog ausgeprägte Institutionen mit analogen Rechten wie in den Mitgliedsstaaten müsen erst geschaffen werden, der Lissabon-Vetrag hat nur punktuelle Verbesserungen gebracht, anstatt echte demokratische Regeln wie in den Mitgliedsstaaten einzuführen. Bei Aufgabe von Souveränitätsrechten ist jedenfalls das Volk EU-weit zu befragen, dies ist aber wg. des Lissabon-Vertrags nicht geschehen.
Ich sehe Österreich aber trotz der seinerzeitigen Sanktionen - die ich für ein Zeichen der Unreife gehalten habe - auch weiterhin als Mitglied der EU. Allerdings werbe ich für einen Staatenbund, ein Europa der Vaterländer und nicht für einen Bundesstaat.

Ein Beitritt der Türkei als nichteuropäisches Land ist für mich nicht vorstellbar - zumindest nicht ohne Volksabstimmung, wie dies bei allen neuen Beitritten erfolgen sollte. Wenn man die Äußerungen Erdogans über die Moscheen kennt (Kasernen, Helme Schwerter, Soldaten), dazu seine Ansprache in Köln vor Tausenden in Deutschland lebenden Türken - assimilert Euch nicht - dann erkennt jeder, dass eine Integration wenig bis keine Chance hat. Die Türkei mit rd 80 Mio Einwohnern würde darüber hinaus die Finanzkraft der EU überfordern.

Schöpfungsverantwortung - Verkehrspolitk

Anonym
Österreich

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring,
Sie schreiben in ihrer Standortbestimmung unter anderem, dass Sie selbst Gesetzesvorschläge einbringen wollen und dass Sie für den Umweltschutz einstehen.
1) Beschreiben Sie mir bitte, welche Maßnahmen Sie zu setzen gedenken, um dem motorsierten Individualverkehr Einhalt zu gebieten.
2) Wie stehen Sie zu einem völligen Investitionsstopp beim Straßenneubau und zur Verlagerung der Investitonen in den Ausbau unseren Fußwege und Schieneninfrastruktur, im Besonderenen unserer Nebenbahnen?
3) Wie stehen Sie zu einer Anhebung der Mineralölsteuer und eine künftigen Steurer für individuelle Mobilitäsenegergie?
 
mit freundlichen Grüßen

Z Ihren Fragen:
1. Je besser der öffentliche Verkehr ist, desto mehr wird er genutzt - siehe das Beispiel Schweiz, wo Anschlüsse im Halbstunden-Takt verfügbar sind. Das Land ist aber auch einfacher zu erschließen als Österreich. Ich würde den zuständigen Verkehrsminister zu einer Studie anhalten, wie der öffentliche Verkehr attraktiver gemacht werden könnte. Dies müsste auch Seitentäler einbeziehen.
2. Investitionen in den Schienenverkehr halte ich für notwendig, da unsere Straßen auf Sicht den ausufernden Verkehr nicht aufnehmen können, dazu tritt die Frage nach der Gesundheit unserer Bevölkerung - siehe Tirol, das Inntal. Eine Verlagerung auf die Schiene ist sicher die beste Möglichkeit.
3. Steuererhöhungen stehe ich ablehnend gegenüber, im Gegenteil: ich würde meinen Einfluss geltend machen, um eine Aufgabenreduzierung beim Staat zu erzielen und damit Steuerreduzierungen zu ermöglichen. Wenn Sie die Vorschläge der Industriellenvereinigung aus 2009 und des Österreich-Konventes aus 2004 zusammenführen, ist Potenzial in zweistelliger Mlliardenhöhe realisierbar. Aus klientelpolitischen Gründen geschieht aber nichts, deshalb werden von den Regierungsparteien Steuererhöhungen publiziert.

siehe unten

Elisabeth Watzer
Vöcklabruck

Sehr geehrter Herr Doktor!

Herzlichen Dank, dass Sie von menschlichen Werten sprechen. Leider höre ich solche Wertschätzungen im Alltag nur mehr sehr wenig. Genauso wäre ich sehr erfreut, einen Bundespräsidenten zu haben, der sich für sein Volk/Land wirklich einsetzt. Folgende Fragen hätte ich an Sie: 

 

1.    Würden Sie den Staat Israel oder die Araber unterstützen? (außenpolitisch gesehen)

2.    Glauben Sie, das es einen Frieden zwischen Israel und den Arabern geben wird oder geben kann?

3.    Wie stehen Sie zu den Bauten der Moscheen, da wir ein christliches Land sind? (Minarett)

4.    Was halten Sie vom Verbot unserer Kreuze in den Schulklassen?

5.    Wie gedenken Sie gegen die Brutalität der Jugendlichen entgegen zu wirken?

 

Es ist mir klar, dass meine Fragen reichlich knapp vor der Wahl sind und Sie daher wenig Zeit haben. Trotzdem bitte ich Sie, mir diese Fragen, die mir sehr wichtig sind zu beantworten.

Mit freundlichen Grüßen und herzlichen Dank im Voraus

Elisabeth Watzer

Zu Ihren Fragen:
1. Ich würde versuchen, den Kontrahenten die international forcierte Zweistaaten-Lösung als einzig zielführenden Weg zum Frieden zu vermitteln - auch wenn das ein überaus schwieriger Weg sein wird, wie die bisherige Erfahrung zeigt.
2. Frieden zwischen den beiden Völkern wird es nur geben, wenn die extremen Positionen aufgegeben, die extremen Strömungen zurückgedrängt werden und die jeweils anderen auch als Menschen anerkannt und respektiert werden. Beispile aus Europa gibt es auch, und man soll aus der Geschichte lernen
3. Gebetsräume ja, Minarette nein, denn laut Aussage des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan sind... die Moscheen Kasernen, die Kuppeln Helme, die Minarette Schwerter und die Gläubigen Soldaten. Derlei würde ich für Österreich nicht wollen. Gegen die friedliche Ausübung der Religion habe ich aber nichts einzuwenden.
4. Ich bin mit einem  Kreuzverbot in den Schulen nicht einverstanden. Das Kreuz ist mehr als ein religiöses Symbol, es ist auch Ausdruck unserer mehr als  tausendjährigen, christlich-abendländischen Kultur, die es zu erhalten gilt. 
5. Zur Brutalität Jugendlicher:
- entsprechende Erziehung ab der Kindheit würde vorbeugen, da ist die Religion mit ihren Werten sicher ein wesentlicher Orientierungspunkt
- bei straffällig gewordenen Jugendlichen könnte "Anschauungsunterricht, z. B. in Krankenhäusern und Wiedergutmachung z. B. in Hilfsdiensten" Wirkung zeigen.

Warum sind sie gegen gleichgeschlechtliche Paare als Eltern?

Sigrid Ragossnig
St. Veit / Glan

Diese haben doch sicher den selben Durchschnitt an Elterntalent wie der Rest. Und ein Kind mit zwei Müttern/Vätern ist besser dran als eines von einem Alleinerziehenden.
Das einzige, was für mich dagegen spricht, ist die Diskriminierung, die von den Eltern auf die Kinder übertragen werden könnte - und das könnte man doch besser lösen!
Die Gleichsetzung von Homosexualität und Pädophilie ist Blödsinn - wär ja schön, wenn Missbrauch in "normalen" Familien nicht stattfände, ist aber leider falsch. Und dann bleibt nur mehr das "schlechte Vorbild" - was ja auch nicht stimmt, wenn man die Würde und den Wert aller Menschen anerkennt, die Gott geschaffen hat, so wie sie eben sind. War doch seine Idee, dass es auch gleichgeschlechtliche Paare geben soll, oder nicht? Die gibts auch im Tierreich. Fortplanzung ist super, aber nicht alles - und wenn die gleichgeschlechtlichen Paare Kinder großziehen, eigene oder adoptierte, dann können sie  auch diese gesellschaftliche Aufgabe erfüllen.
Die Logik, dass ihnen keine Rechte wie Ehepartner zustehen, weil sie keine Kinder haben (was bei 2 Frauen auch gar nicht stimmen muss), ist sowieso krumm. Da müssten sie allen kinderlosen Paaren diese Rechte absprechen!!!!
Zweite Frage: Was bringt sie auf den Gedanken, die Evolutionstheorie anzuzweifeln? Das kränkt unseren Schöpfer sicher auch! Die Bibel ist doch keine wissenschaftliche Abhandlung, schon Jesus hat die allzu wörtliche Auslegung der Überlieferung abgelehnt.
Respekt für ihre mutigen Worte zu Müttergehalt und Schutz des Lebens!
Eine Mutter aus Österreich

Bei den vielen Fragen zur Homosexualität bitte ich um Verständnis, wenn ich nur mehr darauf verweise.
Wenn sich gleichgeschlechtliche Paare nicht fortpflanzen könen, sagt dies doch alles!
ZUr ratge der Rechte: Im Steuerrecht kann man das regeln, o der man gewährt ein Müttergehalt, damit hat man das Theme besser gelöst.

Evolutionstheorie:
Die Evolutionstheorie im Mikrobereich ist unbestritten, im Makrobereich, also de Sprung von einer Gattun/Art zu einer andeen, ist nachwievor Fiktion.
Hier ein Auszug aus einer Abhandlung, die meine ich, für sich spricht:

In allen seriösen wissenschaftlichen Abhandlungen kann man feststellen, dass es eine bewiesene Evolution innerhalb der Arten, aber nicht eine bewiesene Evolution zur Neuentwicklung von Arten gibt. Die Entwicklung vom Einzeller zum Menschen ist also nachwievor eine Fiktion.
Hier einige Aussagen überzeugter Evolutionisten: Prof. Watson, Uni London: Die Evolution wird akzeptiert, nicht weil sie praktisch beobachtet ist oder eine logisch zusammenhängende Beweiskette als richtig beweisen könnte, sondern weil der Schöpfungsakt eines Gottes einfach unglaublich ist.
Sir Arthur Keith: Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar. Der Evolutionist Dobzhansky gibt zu, dass Mutation als Möglichkeit zur Entstehung neuer Arten nur zur Degeneration und Ausrottung führt Prof. LeComte du Louy: jede Gruppe, Ordnung, Familie von Lebewesen scheint plötzlich fertig aufzutreten, …wir sind kaum in der Lage, die Formen zu finden, die sie mit der Vorstufe verbinden
Hätte Darwin die Ergebnisse von Gregor Mendel gekannt, wäre er sicher nicht mehr auf seine Theorie gekommen. Nach den Mendelschen Gesetzen überspringen sogen. verdeckte Merkmale Generationen, um dann später wieder aufzutauchen. Dies beweist die wiss. Unhaltbarkeit der Darwin’schen Theorie ebenso wie die Tatsache, dass sich erworbene Merkmale nicht vererben können.
Dr. Scheven bewies mit 110 Fotos,, dass sich in vielen Erdschichten höhere und niedere Lebewesen finden lassen. Fußabdrücke von Menschen und Sauriern wurden ebenfalls gefunden, Glen Rose, Texas, Antilope Springs USA (Trilobit und Menschenfuß mit Sandale)… Die Evolutionisten ignorieren diese Beweise oder streiten sie ungeprüft ab. Die Überschichtung muss aber nicht in Jahrmillionen, sondern schlagartig erfolgt sein (Bild mit verschlingendem Fisch).
Die Fälschungen, die zum Beweis dieser Theorie herhalten mussten, brauche ich nicht zu erwähnen, dies kann der Interessierte überall selbst nachlesen, zu Ihrer Info finden Sie nach diesem Brief die wesentlichen Beispiele.

Einiges an Betrug und Fälschungen: Ernst Häckel hat zugegeben, dass er Bilder in der Evolutionskette Embryoentwicklung gefälscht hat. Knochenfunde als bewusste Fälschung, die Zwischenstücke der Entwicklung fehlen. Einige Beispiele: - Piltdown-Mensch: heutiger Menschenschädel mit Affenkieferknochen, der zugefeilt war (führte zu dem Witz in der Weltpresse 1953, dass der Schädel die Abstammung des Anthropologen vom Affen beweise" (Loren Eiseley - die ungeheure Reise) - Affenmensch von Java: Dubois: hat Knochen gemeinsam mit heutigen Knochen im Flussbett gefunden - Elefantenkniescheibe als fehlendes „Zwischenglied“: (Prof. Heberlein)
- Peking- Mensch: ein normaler Chinese aus einer frühgeschichtlichen Kalkbrennerei

- Nebraska-Mensch: nur ein Zahn – von einem Schwein - Neandertaler: ein rachitischer Mensch

Familienwahlrecht

HP Mayer
Oberösterreich

Sie sprechen sich doch für eine Familienwahlrecht aus und wollen damit die Stellung der Familien stärken.
Nun frage ich mich aber doch, wie so etwas umsetzbar sein soll?!
Wenn bei einer Familie mit einem Kind, der Vater zB ÖVP wählt und die Mutter Grün wählt, wer hat dann das Stimmrecht des Kindes??? 

Dies habe ich schon bei einer anderen frage beantwortet: Die Eltern müssen sich einigen, ansonsten CPÖ wählen, diese Parei vertritt die Interessen der Familien und Kinder prioritär und authentisch

Die Aufgaben des Bundespräsidenten

Claudia Strasser
Wien

 
 
http://193.171.252.18/www.kidsweb.at/modernes_oesterreich/politik/institutionen/bundespraesident02.htm
Jetzt Frage ich Sie nochmals (wo Sie doch für Bürgernähe sind), wollen Sie mit Ihrer eventuellen Verfassungsänderung wieder die Monarchie einführen?
mfg
Claudia Strasser

Die Aufgaben des Bundespräsidenten

Der Bundespräsident hat Rechte und Pflichten.
Er

Aber ich bitte Sie! Mit den Bürgern Kontakt halten, ihre Probleme im Alltag kennen lernen und bei Bedarf helfen, das ist mein Ziel. Die tue ich bereits im Falle eines Schwerbehiderten, der Schwierigkeiten mit dem Transport zur Schule hat.

Stellung zur Anti-Genozid-Bewegung

Thomas Eggeler
9853 Gmünd

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring,
haben Sie persönlich etwas mit der AGB (Anti-Genozid-Bewegung) zu tun?
Wie ist Ihre Haltung zu Ivo Sassek?
 
Gott mit Ihnen, mit freundlichen Grüßen
 
Thomas Eggeler

wie ich in der "Konfrontation" am 18.04 ausführte, habe ich mich über deren Ziele informiert. Ich meine, dass die Verwendung dieses Chips beim Menschen grundsätzlich zu verhindern ist, weil er dem Personalitätsprinzp und der Freiheit des Menschen zuwiderläuft. Über den Namen sollten Sie bei dieser Bewegung nachfragen, m.E. wäre ein anderer Name angebracht. Jedenfalls bin ich in dieser Bewegung nicht aktiv.

Präsident für alle Bürger...auch für Homosexuelle???

Emanuel 16 Jahre
Innsbruck

Sehr geehrter Herr Gehring,
 
mit großer Erwartung sah ich Ihre TV-Konfrontation heute Abend im ORF. Dort sagten Sie, sie wären ein Präsident für alle Bürger. Gleichzeitig hört man in Ihren anderen Aussagen oft davon, dass Sie gegen Homosexualität etwas haben.
Ich bin erst 16 Jahre alt, selber homosexuell und bin mir noch nicht sicher, ob ich wählen gehen soll. Trotz meiner Homosexualität habe ich großteils auch eher konservative Vorstellungen.
Aber wie kann ich Sie wählen, wenn Sie ja gegen mich sind?
Ich hoffe, Sie sind so bürgernah wie Sie das behauptet haben und hoffe auf Ihre Antwort!
 
mit freundlichen Grüßen
Emanuel

Ich habe gesagt, dass ich gegen die Homo-Partnerschaft und deren Gleichstellung mit der Ehe bin. Jeder soll leben, wie er es möchte, aber dass die Homsexualität nicht im Enklang mit der Natur ist, werden Sie sicher zugeben. Fachärzte bieten da auch Hilfe an.

Selbstverständlich möchte ich ein Präsident für alle Bürgerinnen und Bürger sein, ich verurteile niemanden.

Wo sind denn die anderen Fragen, die bis vor wenigen Tagen an dieser Stelle noch aufschienen?

Bernhard Vogl
Wien

Bis vor wenigen Tagen waren auf dieser Seite, genau an dieser Stelle, einige weitere Fragen und Antworten, wie z. B. "Adam vs. Gehring?", "Homosexualität gegen die Natur?", "Konservativer Linzer Priesterkreis?", "Europäische Union", und viele mehr.
Warum sind diese nicht mehr auf Ihrer Internetseite abrufbar?
MfG
Bernhard Vogl, aus Wien

diese sind beantwortet und sollten öffentlich ersichtlich sein, ich werde das prüfen lassen

Wie wollen Sie sich um alle Bürger kümmern?

Johanna R.
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring,
Sie sagen, dass Ihnen die Anliegen der Bürger wichtig sind und Sie sich besonders der Armen und Schwachen annehmen wollen. Wäre das wieder nur Politik für die Masse oder hätten auch die sogenannten "Einzelfälle" (für die niemand etwas tut und die sich gefälligst mit den Gegebenheiten abzufinden haben) eine Chance auf Hilfe? Ein Beispiel in Kurzfassung: einer (österreichischen) Mutter werden die Kinder weggenommen, indem das Gesetz "Gefahr in Verzug" mißbraucht wird. Die Sozialarbeiterin bringt die Kinder von der Schule weg in ein Heim und daraufhin werden sie dem Vater zugesprochen (aufgrund von Verleumdungen und Intrigen). Die Mutter wird unter Anwendung der Anspannungstheorie zu unrealistischen Alimenten verurteilt und wird seither dafür gepfändet, es hat sich ein hoher Rückstand angehäuft. Obwohl der Kindesvater vermögend ist, kassierte er die Vorschüsse vom Staat und seit der Volljährigkeit der Kinder wurde die Mutter auf Euro 600 runtergepfändet (was knapp für die Fixkosten der Wohnung reichte). Keinen Anspruch auf Beihilfen, da es sich ja nur um Schulden handelt, die nicht berücksichtigt werden. Das alles im Rahmen der Gesetze und angeblich kann man nichts mehr dagegen machen (auch nicht beim EU-Gerichtshof, obwohl der letzte Gerichtsbeschluss vom Jänner dieses Jahres ist), zumindest findet sich kein Anwalt. Hier geht es um Familienzerstörung und Existensvernichtung im Namen der Republik - Pech gehabt, das sind eben unsere Gesetze, heißt es überall. Als Alleinerzieherin von 5 Kindern war die Mutter "arbeitslos" und der Vater, bereits in Pension (konnte eine berufliche Karriere vorweisen), hatte daher die besseren Chancen, auch wurde ihm bei Gericht alles geglaubt, ohne Beweise. Dieses Beispiel zeigt, dass in Österreich die Mutterschaft nichts mehr wert ist - wie wollen Sie das ändern? Wie also kann einer derart benachteiligten Österreicherin geholfen werden bzw. wie könnte eine konkrete Hilfe aussehen? 
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für die Wahl
Johanna R.                                                                               

ich unterstütze z. B. eine Familie, die große Schwieigkeiten mit der Organisation eines Schultransports ihres schwerbehinderten Kindes hat. das wird auf eine breitere Basis gestellt, indem über eine Arbeitsgemeinschaft diese Organisation aufgezogen und auch für mehrere Kinder nutbar werden soll.
Dr. Fischer hat sich dafür unzuständig erklärt....
Sollten Gesetze negative Auswirkungen haben, dann meine ich, über mein gefordertes Initiativrecht etwas bewirken zu können. Dass ich die Mtterschaft stärken möchte, ist eines meiner Hauptanliegen. Gäbe es das Müttergehalt bereits, wärde dieser Fall vielleicht anders ausgegangen

Fristenlösung bei medizinischer Indikation

Diana Werner
Gänserndorf

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring,
wie stehen Sie zur Fristenlösung bei medizinischer Indikation? Die Praenataldiagnostik hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und erreicht mittlerweile jede werdende Mutter. Sind Sie der Meinung, dass Vorsorgeuntersuchungen die auch die Beurteilung der Gesundheit des Ungeborenen einschließen abgeschafft gehören, oder glauben auch Sie, dass wir dank der neuen Möglichkeiten viel Elend, Kummer, Leid und Schmerz abwenden konnten. Heut werden weit weniger Kinder mit frühzeitig erkannten Behinderungen geboren als noch vor wenigen Jahrzehnten, was für die meisten Familien sehr wichtig ist und auch meiner Meinung nach in jedem Fall erhalten werden muss. Die Entscheidung für oder gegen ein behindertes Kind muss allein die Familie treffen und man sollte keine moralische Latte anlegen, denn auch eine Entscheidung gegen das Kind ist für keine Familie leicht und muss mit deren ethischen Vorstellungen übereinstimmen und darf nicht diktiert oder im Nachhinein verdammt werden.
Vielen Dank für Ihre Antwort

nach meinem Dafürhalten ist jedes Leben schützenswert, ich bewundere Ehepaare/Frauen, welche trotz ärztlichen Befundes, ein behindertes Kind großziehen zu müssen, dieses zur Welt bringen. Ich würde auch so handeln. Die Entscheidung ist zugegeben schwierig, sie sollte aber zugunsten des Lebens getroffen werden - denken Sie an das Beispiel Beethoven- denn ansonsten sind wir von der Nazi-Ideologie und deren Aussagen über unwertes Leben nicht mehr weit entfernt.
Nicht alles was wir tun können, dürfen wir auch tun, es gibt moralische Schranken.

Wozu die Fragen ?

Peter Mudera
NEULENGBACH

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring !
Ich verstehe die an Sie gestellten Fragen eigentlich nicht. Rechte und Pflichten des Bundespräsidenten sind im Gesetz festgeschrieben. Bei der Wahl geht es daher einzig und allein um die Qualifikation des zur Wahl stehenden Kandidaten. Christen können daher nur einen Christen wählen, weil damit die Gewähr gegeben ist, daß er dieses Amt in christlichem Sinne ausüben wird. In diesem Sinne werbe ich für Sie mit dem Schlagwort "Christen wählen Dr. Gehring."
Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung auf einen Erfolg am nächsten Sonntag
Peter Mudera

ich danke Ihnen sehr herzlich. Bitte helfen Sie in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis mit.

Ich verstehe die Fragen als ein Kennenlernen meiner Person, deshalb gehe ich gerne darauf ein. Leider wird manches in der Öffentlichkeit, auch von Journalisten, ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt - falsch wiedergegeben. Der heutige Bericht über das Hohe Haus - 18.04.2010 um 12:00 Uhr - ist hierfür wieder einmal ein klassisches Beispiel. Dass dann Fragen entstehen, dafür habe ich Verständnis.

Kindergärten schädigen das Gehirn?????

Sabine M
Wien

Herr Gehring
bezugnehmend zu folgenden Abschnitt:
Was ist schlimm an Kindergärten?
Gehring: Das Risiko ist groß, dass die Kinder in ihrer Gehirnentwicklung nicht so gut vorankommen. Man muss auch miterleben, was sich für Szenen abspielen, wenn die Kinder in der Früh zu einer Tagesmutter kommen. Da tut einem das Herz weh. Das ist sicher nicht vorteilhaft für die Kinder. Wenn die Kinder in der Familie aufwachsen, ist auch die Gefahr nicht so groß, dass sie später in die Alkohol- oder Drogenszene abgleiten.
 
Wie kommen Sie auf diese Erkenntnis? Wissen Sie was Kindergartenpädagoginnen leisten??? Wissen Sie, dass viele Kinder erstmals im Kindergarten eine Bezugsperson haben, die sich kümmert, das Kind tröstet und in der Zeit des Besuches immer für das Kind da ist?
Wissen Sie, dass die Kinder tagtäglich von den Pädagoginnen gefördert wird- kognitiv und in sozialen Belangen?? Und dies schon im Krippenalter! Wissen Sie, dass es viele Kinder gibt im Kindergarten/Hort, die ohne diese Institution keine positiven Erlebnisse hätten? Es ist absoluter Schwachsinn, dass Kinder die in der Familie aufwachsen nicht so schnell in die Alkohol- oder Drogenszene abrutschen. Vielleicht sollten Sie mal beim Jugendamt oder in Kindergärten nachfragen!
Glauben Sie nicht, dass Sie durch solche Aussagen, zumindest eine sehr große Berufsgruppe als WählerInnen verlieren? Oder tangiert Sie dies nicht?? Wenn Sie so sehr auf Familien und Kinder Wert legen, sollte Sie solche Meldungen tunlichst unterlassen!
MFG
Sabine M 

wie in einigen anderen Punkten bin ich auch hier falsch zitiert worden.
Fachärzte - nachzulesen bei Christa Meves, einer anerkannten Psychotherapeutin und wissenschaftlichen Fachfrau - haben festgestellt, dass bei Babies, die in der Kinderkrippe abgegeben werden, das Risko auf Gehirnschäden 20% höher ist als bei Babies, die in den ersten drei Jahren bei den Eltern aufwachsen.

Also nichts gegen Kindergärten, die brauchen wir.

Rothschilds

Christian Neumann
Wien

Sehr geeherter Herr Dr. Gehring!
Ich habe die Pressesunde mit Ihnen im ORF gesehen und wurde beim Thema RFID-Chips extrem hellhörig.
Auch sonst haben Sie sich wacker geschlagen. Vorallem gegen diese unglaublich bösartigen Journalisten Stoppbacher und Rauscher.
NUR: Wer das Thema RFID-Chips in die Massenmedien bringt, legt sich mit den Allergrössten auf diesem Planeten an: nämlich den Rothschilds.
Sie bestimmen seit 250 Jahren das Weltgeschehen: Sie sind die grössten Rohstoff-, Immobilien und Aktienbesitzer auf diesem Planeten. Die Familie Rotschild besitzt ca. ein Vermögen um die 500 Billionen (deutsche Schreibweise!).
Sie haben ALLE grösseren Kriege initiiert. Den Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg, 1. und 2. Weltkrieg, den Vietnam, den Irak-Krieg, den Afghanistankrieg usw..
Sie haben Hitler gross gemacht. Sie haben Lenin geschickt. Sie haben Lincoln, JFK  und viele andere Politiker, Wissenschaftler und Künstler ermorden lassen, die ihre Pläne durchkreuzt haben. Sie haben die Twintowers gesprengt. Sie sind für die Terrorattentate von Madrid und London verantwortlich. Sie haben Haiti und Chile mit HAARP beschossen.
Sie versklaven die Menschen mit Ihrem Geldsystem (Sie besitzen die FED, die Bank of England, usw.). Sie haben quasi bis auf Iran, Sudan, Lybien, Nordkorea und Kuba in jeder Staatsbank ihre Finger. (Afghanistan und Irak waren die letzten beiden Staatsbanken, die die Rothschilds okkupiert haben). Also man kann sich zusammenreimen, wo die kommenden Kriege stattfinden werden.
Sie machen uns krank mit ihrer Pharmaindustrie. Sie wollen uns zwangsimpfen. Se nehmen uns den letzten Atem (CO²-Steuer=grösster Betrug in der Menschheitsgeschichte). Sie wollen uns mit ihren Saatgutfirmen (Monsanto) unfruchtbar machen und umbringen.
Sie haben die katholische Kirche mithilfe der Jesuiten unterwandert. Sie wollen uns ausreden, dass es den Teufel gibt. Sie wollen, dass wir an UFOs und Ausserirdische glauben. Sie haben den Feminismus finanziert. Sie haben Karl Marx und Darwin gesponsert. Sie unterstützen und kontollieren weltweit alle wichtigen Forschungseinrichtungen und Universitäten. Sie bestimmen, wer einen Nobelpreis oder einen Oskar erhält. (Al Gore ist der Vorstandsvorsitzender der wichtigesten CO²-Zertifikate-Firma und hat beide Preise gewonnen!!! Unglaublich!!!).
Sie haben die UNO, die Weltbank. den IWF, die WHO, Greenpeace usw. gegründet. Sie haben alle Politiker und Königshäuser im Griff (Bilderberg-Konferenzen). Alle wichtigen Geheimdienste arbeiten Ihnen zu (CIA, Mossad, MI6).
Sie besitzen 80% von Israel (Der Stern ist das Logo der Rotschilds und nicht der Davidstern!). Sie kontrollieren 90% des Rauschgifthandels.
Sie glauben an Satan und trinken das Blut von Babies. Ihr Führer ist Luzifer und sie bereiten seine Ankunft vor.
Sie haben 1776 (Logo: Pyramide mit dem allsehenden Auge = Iluminaten --> Zeichen auf dem Dollarschein) die Freimaurer unterwandert. Auch Heinz Fischer ist ein hochgradiger Freimaurer. Genauso Van der Bellen, Vranitzky, Kohl, uvm.. Diese Organisation ist das Rückgrad der Rothschilds. Mit dieser Organisation haben sie auch gleichzeitig überall auf der Erde ihre Augen und Ohren. Wer in diesem Club sitzt, zählt zur Elite.
Und das Endziel ist: Wir alle sollen eine Chip eingepflanzt bekommen (electronical money). Und: sie wollen die Erdbevölkerung um 95% (!!!) reduzieren.
 
Wenn Sie also gegen diese Leute letztlich sind, dann will ich und mein gesamtes Umfeld Sie dabei unterstützen, dass Sie gehört werden.
Ich danke Gott, dass er Sie uns geschickt hat!!! Und ich hoffe, dass Sie kein Freimaurer oder sonstiger Agent der Rotschilds sind. Gott beschütze Sie!!!
Wenn Sie mehr als meine atmosphärische Unterstützung haben wollen, dann schreiben Sie mir an: christian.neumann@conto.at
Freundlichst
Christian Neumann

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung und bitte Sie gleichzeitig, in Ihrem Umfeld für meine Kandidatur zu werben

Menschenrechte und "Homo-Ehe"

Tanja S.
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!
Sie schreiben in Ihrer Wahlpropaganda, dass Sie sich für Menschenrechte einsetzen wollen. Was ich allerdings im Zusammenhang mit der Homosexualität nicht verstehe ist folgendes:
"Ich würde als Bundespräsident auch nicht ein Gesetz für eingetragene Partnerschaften für homosexuelle Paare unterschreiben, weil dieses Gesetz einem wesentlichen Grundrecht, nämlich dem Gleichheitsgrundsatz widerspricht. Es wird nämlich Ungleiches gleich behandelt."
Wo sind hier die Menschenrechte?
Jeder Mensch darf sich doch (sofern er das selber möchte) an / mit einem anderen Menschen (ver)binden können. Gibt es also doch Unterschiede zwischen den Menschen? Nämlich zwischen den Geschlechtern, wieso darf sich eine Frau nur an einen Mann binden (und umgekehrt) und nicht an eine Frau. Genau DIESE Aussage von Ihnen WIDERSPRICHT nämlich Ihren Zielsetzungen, alle Menschen sind gleich. Wieso sprechen wir von Frauen, Männern, Kindern und nicht vom MENSCHEN?
Ihre Aussage suggeriert, dass Menschen doch nicht gleich, also "ungleich" sind; nämlich Mann und Frau sind nicht gleich im Bezug auf das Gesetz. So sollte es aber doch Ihrer Politik nach sein? Um es ins extreme zu bringen: Gibt es dann wieder Dinge (wie zB Wahlrecht, etc.), die dann gewissen "ungleichen Menschen" nicht mehr zustehen? Sobald Sie Frauen und Männer in Bezug auf Menschenrechte nämlich trennen, kehren wir wieder ins Mittelalter zurück.
mit besten Grüßen
Tanja S.

man sollte nicht Dinge hineininterpretieren, die nicht drin sind: Ehe und Homopartnerschaft sind nicht gleichwertig, nur die Ehe trägt zm Staatserhalt ducrh Kinder bei, deshalb muss sie privilegiert werden. Im übrigen verweise ich auf meine bisher getroffenen Aussagen

Haben Sie eine Verbindung zu Mitgliedern des Opus Dei? Sind Sie der Meinung, dass diese Organisation - von manchen auf Grund eigener Erfahrungen und der Gelegenheit, hinter deren Kulissen zu schauen als opus diaboli bezeichnet - ein Segen für Gläubige Katholiken und die Kirche oder als Gefahr anzusehen ist?

Dr. Franz Eichinger
1010 Wien

Zu Opus Dei habe ich keine Verbindung. Die katholische Kirche hat viele Facetten, da kann sich jeder auswählen, wo er sich angesprochen fühlt. Ich möchte dazu jedenfalls keine Wertung abgeben

Verfassung

Peter Dutzler
Wien

S.g.Herr Gehring!
 
Als Jurist sollten Sie wissen, dass
1. der Bundespräsident kein materielles Prüfungsrecht bei von ihm zu unterzeichnenden Gesetzen hat- anderslautende Interpretationen sind Mindermeinungen und beziehen sich auf offenkundige Verfassungswidrigkeiten.
2. Österreich eine Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften einführen musste- es gibt einerseits mehrere EGMR Urteile dazu und andererseits entspricht und nicht widerspricht dies dem Gleichheitssatz, den Sie fälschlicherweise nur durch Herausgreifen einer Interpretationsmethode von mehreren gleichwertigen interpretieren.
3. ein Widerspruchsrecht des Bundespräsidenten bei Gesetzesbeschlüssen gerade der von Ihnen eingeforderten Demokratie zuwiderläuft. Gesetze werden von unmittelbar demokratisch legetimierten Abgeordneten beschlossen. Ein einzelner Präsident, der dann Gesetze verhindern könnte, die ihm nicht passen, wäre wohl nicht sonderlich demokratisch.
4. der neue EU Vertrag gerade aus juristischer Sicht notwendig war, weil er das Mitbestimmungsverfahren stärkt, die ihnen wichtigen Grundrechte verbindlich verankert usw
5.
6.

zu 1.: Art. 47 Bundes-Verfassungsgesetz bestimmt, dass der Bundespräsident das verfassungsmäßlige Zustandekommen der Bundesgesetze durch seine Unterschrift beurkundet. Ein Teil der Rechtsgelehrten vertritt die Ansicht, dass der Bundespräsident lediglich nach formellen Kriterien prüfen darf (Statsnotar). Abgesehen davon, dass diese Meinung so ausschließlich in Sinn und Wortlaut des Bundes-Verfassungsgesetzes nicht
unbedingt Deckung findet, wird dabei übersehen, dass gerade der Inhalt des Gesetzes bestimmt, welche Form der Gesetzgeber zu wählen hat. Ein inhaltliches Prüfungsrecht ist also schon jetzt mit der österreichischen Verfassung
sehr wohl vereinbar.
In diesem Zusammenhang sei auch auf Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger verwiesen, der sich geweigert hat, jenes Bundesgesetz zu unterschreiben, mit dem die Fristenregelung eingeführt wurde. Man wartete auf eine Amtsverhinderung des Bundespräsidenten,dann hat vertretungsweise der damalige Bundeskanzler Dr. Kreisky unterfertigt. Es gibt also durchaus einen Präzedenzfall für ein inhaltliches Prüfungsrecht.

Und gleich zum Lissabonvertrag, weil auch dieser ein Verfassungsthema ist:
Art. 65 Bundes-Verfassungsgesetz bestimmt, dass der Bundespräsident Staatsverträge abschließt. Ohne seine Unterschrift hätte der Lissabon-Vertrag nicht abgeschlossen werden können. Wenn der Bundespräsident damals seine Unterschrift von einem entsprechenden Ausgang einer Volksabstimmung abhängig gemacht hätte,
wäre diese wohl durchgeführt worden. Die Abgabe von Souveränitätsrechten erfordert nun mal eine Volksabstimmung, diese wurde nicht durchgeführt.
Ansonsten gebe ich Ihnen Recht: die EU braucht demokratische Organe, wie jeder der Mitgliedstaaten. Dies wäre prioritär zu lösen, ist aber mit dem Lissabonvertrag wieder nicht erfolgt.

Zur Gleichstellung homosexueler Partnerschaften habe ich schon mehrfach Stellung bezogen, diese sind nicht mit der Ehe gleichzustellen, weil der Zweck ein anderer ist.

Ich fordere prioritär ein Gesetzesinitiativrecht, um meine Anliegen, z. B. den Schutz und die Hilfe für Schwache etc., zu stärken. Diese Anträge wären dann im Parlament nach den üblichen Spielregeln zu behandeln. Ein Widerspruchsrecht würde ich dann reklamieren (siehe Dr. Kirchschläger), wenn Grundrechte in den beschlossenen Gesetzen verletzt würden. Dann gibt es den Verfasungsgerichtshof, der zu entscheiden hätte, also alles im Rahmen der Demokratie.

Zwiespältig

Paolo
Wien

Sehr geehrter Herr Gehring,
ich bin zwiegespalten nach dem Besuch Ihrer Informationsplattform rudolf-gehring.at. Zum Einen haben Sie sehr förderliche Ansichten, wenngleich meines Erachtens nach etwas zu spezifisch. Ich arbeite im Sozialwesen (Bereich Psychotherapie) und bin darüber hinaus auch philosophisch sehr engagiert. Ich teile Auffassungen bezüglich des Glaubens (wenngleich ich hier nicht spezifisch den christlichen Glauben meine, sondern den Glauben an sich), sowie der fördernden Einstellung zu Kindern, Jugendlichen und sozial Benachteiligten. Auch, wenn ich es richtig verstanden habe, das "Gegen-Kinderkrippen" würde ich sehr unterstützen, denn diese haben sehr starke negative Faktoren. Soweit zur einen Seite meiner Ambivalenz. Die andere Seite ist, dass Sie hier auf dieser Seite eine Antwort gaben, die ich hier zitieren werde:
"Antwort: wenn Sie der Meinung sind, - dass Politiker ohne weiteres die Verfassung brechen dürfen, - dass die Schwachen keine Existenzberechtigung haben,  - dass Rot und Schwarz sich Österreich aufteilen dürfen, - dass die Bürger das hinzunehmen haben,was in den Parteisekretariaten ausgearbeitet und dann im Parlament durch Klubzwang beschlossen wird, - dass Versprechungen in der Politik eine Verweilzeit von Tagen haben dürfen (siehe Steuerdiskussion), - das unsere aufgeblähte Verwaltung weiterhin so arbeiten soll, - etc etc etc. dann brauchen wir kein neues Österreich."
Dies ist in höchstem Maße polemisierend. Selbst zwischen Kontrahenten wäre ein Konsens angebrachter als ein rhetorischer Wettstreit, der zugunsten der medial einflussreicheren Parteien ausfallen wird. Ich bin mir sicher, dass Sie wissen, dass ein demokratisches System in Österreich niemals eine echte Demokratie wie in den Stadtstaaten des antiken Griechenlands werden kann. Darüber hinaus bedienen Sie sich medialer Ansichten über die Politik, die stark verzerrt wird, da Medien hauptsächlich von negativen Ereignissen berichten, die positiven beinahe gänzlich verschweigt. Sie arbeiten hier mit einer psychologischen Taktik, die als unethisch gilt, da Sie Scheinargumente bringen, die in der Form nicht angezweifelt werden, die Konformität vielleicht sogar zur Zustimmung zwingen wird, die mediale Präsenz diese unterstreicht und den Leser dazu zwingt Ihnen zuzustimmen obwohl dies bei näherer Betrachtung und weiterführender Zerlegung der einzelnen Argumenten in Rauch aufgehen wird.
Nun, wie bereits erwähnt, habe ich zu dieser Seite, nicht zu Ihnen als Person, denn die Person kenne ich nicht, ambivalente Einstellungen und schreibe Ihnen dies in der Hoffnung, dass Sie mir eine gut fundierte, hoffentlich zufriedenstellende Antwort geben können.
Hochachtungsvoll
Paolo

Zunächst freue ich mich, dass Sie einige Punkte anführen, denen Sie zustimmen.
Wenn Sie hingegen meine Antwort als polemisch auffassen, haben Sie dies falsch verstanden. Ich habe Fakten angeführt, die man, wenn auch mit etwas Zeitaufwand, jederzeit nachvollziehen kann. Sie waren, das gebe ich gerne zu, etwas ironisch verpackt. In Schall und Rauch löst sich da keines meiner angesprochenen Themen auf, diese sind alle fachlich hinterlegt. Ich lade Sie ein, sich ein wenig Zeit zu nehmen und selbst nachzuforschen. Am einfachsten ist es bei der Steuerdiskussion, da kann man die Faken ja aus den Zeitungen heranziehen, oder gehen Sie per Net in den "Österreich-Konvent", die Einleitung zur Aufgabenkritik spricht bereits Bände.

Geben Sie bitte klarere - und korrekte - Antworten

Donald Duck
Entenhausen

Zu Beginn:
Ich halte die Trennung von Kirche und Staat für ein positives Prinzip, da es aus meiner Sicht keinen Sinn hat, der Kirche einen so direkten Einfluss auf die Bürger zu geben. Die christlichen Grundwerte wie Nächstenliebe, Familie, Treue und Gerechtigkeit sind zwar nach wie vor aktuell, jedoch war ein wichtiges Prinzip der Bibel und von Jesus, ausgeschlossene Mitbürger zu akzeptieren wie sie sind. Ich denke, dass daher einige ihrer Standpunkte ganz klar diesen Werten wiedersprechen.
Zu ihrem Standpunkt bezüglich Homosexualität:


  • Ich bin nicht der Meinung, dass es sich dabei um eine Krankheit handelt, und ich denke, dass sämtliche homosexuellen in Österreich und der Welt durch diese Aussage beleidigt werden (siehe die Frage von Stefan Buchhäusl) - es gibt entgegen ihrer Aussage bzw. der der Studie meiner Meinung nach keinerlei organische oder neuronale Fehlfunktionen bei Homosexuellen. Im Gegenteil werden Heterosexuelle von der Natur zu ihrer Liebe "gezwungen"

  • Ihre Antwort an Markus aus Wien war meiner Ansicht nach nicht ausreichend, insbesondere bei der Aufzählung gegen Ende "Homosexuelle Paare sind in der Regel Doppelverdiener, etc......" - hier bin ich der Meinung, dass ein Beispiel wohl kaum Ausreicht, um Klarheit zu schaffen

Zuletzt zu meiner eigentlichen Frage: Ich bin der Meinung, dass sie viele Fragen nicht genau oder ausreichen beantwortet haben, und möchte sie bitten, in Zukunft näher auf diese einzugehen
 
mfg, Donald

Auch ich bin für die Trennung von Kirche und Staat, diese wird auch eingehalten, auch von mir!
Ja, Jesus hat die Sünder (!) bekehrt, das ist Aufgabe der Kirche. Als meine Aufgabe sehe ich, die Schwachen, Kranken und Armen zu unterstützen.

zu Homosexualität habe ich schon vieles gesagt, ich bitte, dies dort nachzulesen, ich meine, alles ist ausreichend klar definiert.

Datum: Mittwoch, 14 April, 2010 - 18:30 - 21:00 Wirtschaften mit Werten! Geht das? Dr. Rudolf Gehring im Gespräch Bitte um Information WO dies stattfindet, gehört wredn kann.

horst enenkel
kottingbrunn

leider erfahren wir dies auch immer kurzfristig, wenn überhaupt. Daher bitte ich Interessierte: jeden Tag in das aktuelle TV-Programm Einsicht nehmen

krippenkinder

karl
wien

herr gehring,
wie kommen sie überhaupt nur auf den gedanken, so einen blödsinn wie ihr statement zu den krippenkindern zu verbreiten? ist ihnen überhaupt nichts mehr zu blöd um ein pr-feedback zu bekommen oder sind sie wirklich so von vorgestern? zudem sollten gerade sie als standesvertreter der kinderf*****zunft nicht große töne spucken wenn es um kindererziehung/-gesundheit/-wohl geht.
ich habe mich schon in grund und boden geschämt als rosenkranz als kanditatin ausgerufen wurde, nachdem sie und ihr verein auch noch mitmischen habe ich beschlossen entgegen meiner überzeugung dieser farce von wahl fernzubleiben.
gehen`s besser in den wald scheidllegen anstatt zu kandidieren. damit ist wenigstens niemandem geschadet!
karl

wenn Sie die Schriften von Christa Meves lesen, da haben Sie alles bestens beschrieben und auch die Quellenangaben zu den Studien über die Auswirkungen von Kinderkrippen.
Vielleicht sind diejenigen von gestern, die solche Erkenntnisse ignorieren, weil sie ihnen nicht in den Kram passen und in der Frau nur ein Ausbeutungsobjekt für die Wirtschaft sehen

Kreationismus an Österreichs Schulen?

Gerwin
Wien

N'Abend! 
Würden Sie - so Sie die Gelegenheit dazu hätten - es den amerikanischen Fundamentalisten gleichtun und mit Hinweis auf eine konstruierte Kontroverse Kreationismus oder dessen getarnte Variante des Namens "Intelligent Design" in Österreichs Schulen bringen wollen? Das erzwungene freiwillige Gebet wird doch wohl nicht alles sein? ;-)

Nein, esw würde sicher ausreichen, wenn dies im Religionsunterricht angeboten wird, parallel dazu lernen die Schüler ohnehin den Stand der Wissenschaft

Müttergehalt - aber wieviel und gibt es Bedingungen dafür?

Stefanie B
Vöcklabruck

Sehr geehrter Herr Gehring!
Ich habe leider noch keinen Fernsehauftritt von Ihnen verfolgen können, doch ich habe erfahren, dass Sie ein Müttegehalt vorschlagen. Nun höre ich viele Gegenstimmen "Mütter würden für den Staat nichts leisten". Was entgegnen Sie diesen Bemerkungen und könnten Sie mir bitte Ihre Vorstellung vom Müttergehalt hier noch einmal präzisieren?
Dankeschön!

Da gibt es eine Utersuchung in Deutscj´hlnd, die bestätigt, dass Mütter mehr leisten als die Berufstätigen. Dazu kommt dass sie auch noch Teilzeitberufe haben. Also meine Forderung: Gleichstellung von Beruf und Mutterschaft, ein Müttergehalt für österreichische StaatsbürgerInnen und Bürger (gilt auch für Männer)
Als Höhe wurde von der CPÖ rd. 1500 € brutto für die ersten drei Jahre vorgeschlagen, dann abnehmend bis zum 18. Lebensjahr des Kindes, um die Wiedereingliederung in den Beruf anzuregen.

Wahlkampf

Jürgen Wolf
Wien

Sehr geehrter Herr Gehring
 
Sie wollen Präsident werden nur wo bitte machen Sie werbung, ich bin in Wien und hab noch net einPlakat von Ihnen gesehen, auf facebook habn Sie nur knapp 60 Freunde, wie bitte wollen Sie denn gewinnen??
Wer soll jemanden wählen der net bekannt ist bzw den keiner kennt?
Habe letzte Woche Ihren chaffeur in einem Lokal getroffen der mir von Ihnen erzaehlt hat sonst würd ich gar net wissen das es Sie gibt bzw das Sie präsident werden wollen.
Falls Sie was gutes für die MEnschen machen wollen spenden sie doch etwas anstatt sich zur Wahl aufstellen zu lassen denn so wie Sie des machn wird des nix.
Werde mich der Wahl heuer entziehen da es KEINEN Kandidaten gibt der Wählbar ist.
 
Wünsche Ihnen trotzdem alles Gute und viel Erfolg
jurgenwolfwien@gmail.com

zum Glück sind wir in den Medien einigermaßen präsent, Plakatwerbung zur Verunzierung der Landes machen wir nicht.
Da die resonanz bei meinen Veranstaltungen sehr sehr gut ist, bin ich zuversichtlich, ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.
Tragen Sie dazu bei, gehen Sie auf meine Homepage und informieren Sie sich über mein Programm. Vielleicht überzeugt Sie dieses

Persönliches und Präsidentschaftsaufgaben

Elfriede Sellner
Hollabrunn

Hallo und Grüß gott!
 
Da ich auch aus Seefeld-Kadolz bin zumindestens habe ich meine Kindheit dort verbracht, könnten wir uns kennen, mein lediger Name war Weinwurm und meine Schwester ist die Hauptschullehrerin Theresia Schaden. Dies nur zum Persönlichen.
Nun zur eigentlichen Frage, was wären Ihrer Ansicht nach die Präsidentschaftsaufgaben.
 
Von meiner Familie haben sie die volle Unterstützung und wir wünschen Ihnen alles gute und Viel Erfolg für die Wahl
 
mfg. Elfriede Sellner
e-mail Elfriede.Sellner@gmx.at

ja, ich meine auch, dass wir uns kennen. Aber das können wir ja mal persönlich klären
Zu den Fragen:
Neben den repräsentativen Aufgaben, dazu der Vertretung der Republik Österreich nach außen ( Wirtschaftsdelegationen als Schwerpunkt) würde ich mich für die Schwachen, Armen und Alten einsetzen, viele Gespräche führen und daraus Anträge ans Parlament ableiten. Hilfe zu leisten möchte ich als den Schwerpunkt in meiner Funktion als Bundespräsident ansehen

Link zur Pressestunde: http://tvthek.orf.at/programs/1273-Pressestunde/episodes/1341489-Pressestunde

Ein Fan
ad Pressestunde

Danke, ich hoffe wir haben noch heute die Verlinkung zu den wesentlichen Sendungen in meiner Homepage

Frage zu Ihrer Homophobie

Bernhard
Wien

Sie haben in einer Ihrer voherigen Antworten gemeint, heterosexuelle Paare seien durch die Homo-Partnerschaft benachteiligt. Können Sie mir das näher erklären? Ich verstehe nicht ganz welche Auswirkung das Recht eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft einzugehen auf Familien hat? Generell verstehe ich die Homophobie der katholischen Kirche nicht ganz, wo es doch offensichtlich so viele homosexuelle Priester gibt (und ich meine damit keineswegs die Kinderschänder in den Reihen der Kirche, da ich sehr wohl zwischen Homosexualität und Pädophilie unterscheiden kann). Als Beispiel dienen Priesterseminiare und dergleichen (St. Pölten)...

Also zunächst: ich habe keine Homophobie. Diese Leute sind Menschen wie wir alle, denen bei gutem Willen sogar geholfen weren kann.Ich bin aber gegen die Homopartnerschaft, weil eheähnliche Beziehungen dokumentiert und Begünstigungen zugewiesen werden, die nur der Ehe als dem staatserhaltenden Institut (aus der Kinderzeugung)zustehen.

Ich plädiere auch dafür, homosexuelle Priester aus ihrem Dinst zu entfernen (pädophile ohnehin), wenn sie diese Neigung nicht beherrschen können. Heterosexuelle Priester üben im Regelfall ja auch die Enthaltsamkeit.
Aber wir sind alle nur Menschen und haben auch Anspruch auf Rücksicht und Hilfe

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring, nach dem Ende des Dritten Reiches waren nationalsozialistische Justizmörder teilweise Jahrzehnte in der Rechtsprechung tätig. Naziverbrecher haben "Recht gesprochen". Die Politiker haben diese Nazimörderrechtsprechung ermöglicht und unterstützt, einzelne Politiker befürworten bis heute diese Naziverbrecherrechtsprechung. Wie sehen Sie diese Befürwortung der Naziverbrecherrechtsprechung oder lehnen Sie das ab?

Ernst Marschnigg
Wien

Richter haben das jeweils geltende Recht zu vollziehen. Die Grenze liegt m. E. in den Grundrechten der Menschen, ausgedrückt in den vier Grundsätzen der christlichen Soziallehre: Personalität Solidarität Subsidiarität und Gemeinwohl. Da sollte die Zivilcourage greifen. Würde sie dies, hätten wir viele Problem nicht. Leider ist dies vielfach nur Wunschdenken, weil die Probleme des Alltags zu Überlebensstrategien zwingen
Aber konkret: Richter, die an der Nazi-Rechtsprechung mitgewirkt haben, hätte man besser erst nach Prüfung ihrer Einstellung und ihrer Handlungen wieder in den Dienst stellen sollen.

wer braucht ein neues österreich

krueger
wien

 

wenn Sie der Meinung sind,

- dass Politiker ohne weiteres die Verfassung brechen dürfen,

- dass die Schwachen keine Existenzberechtigung haben

- dass Rot und Schwarz sich Österreich aufteilen dürfen

- dass die Bürger das hinzunehmen haben,was in den Parteisekretariaten ausgearbeitet und dann im Parlament durch Klubzwang beschlossen wird

- dass Versprechungen in der Politik eine Verweilzeit von Tagen haben dürfen (siehe Steuerdiskussion)

- das unsere aufgeblähte Verwaltung weiterhin so arbeiten soll

- etc etc etc.

dann brauchen wir kein neues Österreich

Rollenverteilung der Frau

Kerstin

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring,
Ich finde Ihr Wahlkampfprogramm wirklich ansprechend, aber als Frau würde ich gern wissen, was Sie persönlich von Gender-Mainstreaming halten und wie Sie die Rolle der Frau in der Familie sehen.
Mit freundlichen Grüßen
Kerstin

Der Gleichberechtigung der Frau stehe ich positiv gegenüber. Das Gender Mainstreaming lehne ich hingegen ab, denn das definiert, dass der Mensch sein Geschlecht selbst wählen kann, also ob er homo- hetero-, bi-, transsexuell (oder sonst etwas sein will). Diese wären nach dem Gender Mainstreaming alle gleich zubehandeln, was eindeutig gegen die Natur ist. Binzu treten die Fordereungen nach Strafbarkeit, wenn diese geforderte Gleichbhandlung verletzt wird. Das halte ich für überflüssig.
Zur Rolle der Frau in der Familie verweise ich auf die Gleichberechtigung, die Ehepartner sollen sich ihre Aufgaben nah ihren Kennnissen und Können aufteilen.

Wo sehen Sie Chancen, die wirtschaftliche Entwicklung im Sinne einer sozialen, ökologischen und ökonomischen Marktwirtschaft zu lenken?

Herwig L. Wenigwieser
4880 St. Georgen im Attergau

Sehr geehrter Hr. Dr. Gehring!
Was gedenken Sie auf sozialer Ebene zu tun? Wie sollte ihrer Meinung nach eine sozioökologische und ökonomisch sinnvolle Marktwirtschaft aussehen, denn letztlich tragen alle arbeitenden Menschen zum gemeinsamen Wohlstand bei, Nutznießer sind jedoch jene, die sowieso schon mehr als genug haben (aus Sicht eines Menschen, der unter der Armutsgrenze lebt und nicht weiß, wie er sich "derrappeln" soll)?
Kann die Gesellschaft noch solidarisch leben oder ist dieser Zug längst abgefahren? Kann die "Ich-Gesellschaft" wieder zu einer "Wir-Gesellschaft" werden? Können Sie diese Entwicklung beeinflussen?
Mit freundlichen Grüßen
HL Wenigwieser

Als Bundespräsident wird es einer meiner wichtigsten Aufgaben sein, das Wohl der sozial Schwachen, Alten und Kranken zu fördern.Deshalb möchte ich ja gerne ein Initiativrecht, um aus dieser Position heraus Anträge im Parlament stellen zu können. Dies erfordert aber, dass ich mich bei diesen Bevölkerungsschichten informiere und daraus Anträge ableite.
Ihre zweite Frage betreffend solidarisch leben: Ja, es erfordert aber in der Bevölkerung ein Umdenken, weg von der heutigen Einstellung hin zu einem christlichen Wertebild, in dem die Verantwortung für den Nächsten ja festgeschrieben ist. Die Partei, aus der ich kommen, versucht diese Werte in praktische Politik umzusetzen, weil die etablierten Parteien sich von diesen Gedanken verabschiedet haben

Einige meiner Freunde haben persönlich gesprochen mit dem Dr. Gehring und haben auch Bilder mit ihm gemacht! - wann gibt es Zeiten wo so etwas möglich ist? Ich werde sicher für ihn wählen am 25.04!

Brigitte Weiss
Niederösterreich

leider ist da nichts mehr möglich, ich bin zurzeit in Salzburg, nächste Woch in Tirol, Vorarlberg und Oberösterreich

Stimmt es, daß Sie der einzige BP-Kandidat sind, der gegen die Fristenlösung ist, sogar die ÖVP dafür ist und zusammen mit der FPÖ in ihrer Regierungszeit in der EU für Gender-Mainstreaming gestimmt haben, anstatt wie die CPÖ für Family-Mainstreaming? Wollen deshalb viele ÖVP-Wähler sie nicht wählen, sind diese so lobbyistisch und unchristlich eingestellt?

Horst Weiß
5522 St.Martin/Tgb.

Ja, das ist richtig. Ich bin der einzige Kandidat, der gegen die Fristenlösung ist. Auch beim Gender Mainstreaming waren ÖVP und FPÖ dafür, es wurde nichts darüber geredet, aber stillscheeigend umgestetz, so dass die Forderungen des Gender mainstreaming immer nur scheibchenweise und punktuell, also auf einzelne Themen bezogen in der Öffentlichkeit angesprochen wurden. Niemand hat das so richtig mitbekommen, was hier geschehen ist.
Warum die ÖVP gegen mich ist, hat sicher mehrere Gründe. Einer ist die - so vermute ich - interne Absprache EU- Kommissar ÖVP gegen Bundespräsidenten SPÖ, dazu gibt es viele antochristöliche Strömungen in der ÖVP, das haben schon 1984 Dr. Drimmel, damaliger Unterrichtsminister, und Dr. Gruber, damals Außenminister, festgestellt.

Wie wollen Sie die Frauenpolitik in Österreich verändern?

Anna
Hainfeld

Wollen Sie die Frauen in Österreich (mehr) fördern? SInd Sie dafür, dass Frauen arbeiten oder ehre dafür, dass sie sich zu Hause um die Kinder kümmern?
Anna

Wenn ich für ein Müttergehalt eintrete, heisst dies, ich wünsche die Anerkennung des Berufs Mutter und die Gleichstellung mit den anderen Berufen. Dennoch soll nach meinem Verständnis keine Frau verpflichtet sein, zu Hause zu bleiben, Wenn die Frau trotz Geburt eines Kndes lieber arbeiten möchte, kann das Müttergehalt auch für die Bezahlung einer Betreuung verwendet werden

Warum sagen Sie "Gott schütze Österreich!" und nicht besser GOTT SEGNE ÖSTERREICH? Sie wissen, dass Sie sich damit in die Nähe des Ständestaates bringen. Wollen Sie das?

Julia Singer
Perchtoldsdorf

Das kann man sicher überlegen, ich werde dies abwägen. Jedenfalls bedeutet die gegewärtige Formulierung nicht, dass ich in irgendeiner Form positiv zum Ständestaat stehen würde oder in Beziehung gebracht werden will .

Namensänderung, Adam vs. Gehring

Leopold Kleedorfer
Steiermark

Sg. Hr. Gehring,
Darf ich fragen welchen Grund die Namensänderung der Partei hatte? Und kann ich irgendwo nachlesen warum Sie eher negativ über Ihren Vorgänger gesprochen haben? Hat es Streit gegeben und was unterscheidet "Die Christen" von "CPÖ" ?
Mit freundlichen Grüßen und Gottes Segen wünschend,
Leopold Kleedorfer
(jemand der an die Schöpfung in 6 Tagen glaubt, so wörtlich wie die Bibel das sagt, Jesus Christus hat das übrigens auch getan))

DR. A. Adam hat sich nach der Nationalratswahl 2008 einer von ihm angestrebten Wahl über seine künftige Politik gestellt: Ziel war die Ausrichtung auf die bekannten vier Kernthemen Lebensschutz, Ehe und Familie, Erziehung und Bildung sowie Kultur, dazu eine Satzungsänderung mit dem Ziel der absoluten Dominanz des Obmannes. Er wurde abgewählt, weil die Partei demokratsche Spielregeln bevorzugte und eine Erweiterung des Parteiprogramms u.a. auch um Wirtschaftsthemen wünschte. Deshalb wurde ich zum Obmann gewählt. Meine Parteifunktion und Mitgliedschaft habe ich für die Dauer des Wahlkampfes ruhend gestellt

Der Name wurde dann im Januar 2009 auf "Christliche Partei Österreichs" Kurzform CPÖ geändert, weil die ursprüngliche Bezeichnung "Die Christen" identisch ist mit einer Glaubensgemeinschaft. Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns das gesagt. Auch die katholische Kirche hat sich aus dem gleichen Grund gegen diese Bezeichnung ausgesprochen.

Mit diesen Lösungen wollte Dr. Adam sich nicht abfinden und hat die Partei verlassen.

Homosexualität

karl
wien

Sie behaupten ja, dass Homosexualität gegen die Natur sei.
Aber Verhaltensweisen, welche tatsächlich (im Gegensatz zur Homosexualität) gegen die Natur sind (Kein Sex vor der Ehe, Zölibat,...) werden von Ihnen und Ihrer Christenpartei als "Regeln" vorgeschrieben.
Wie darf ich das verstehen? Sie instrumentalisieren hier die Natur nur dann, wenn es Ihnen passt. Das ist für jemanden, der das höchste Amt im Staat anstrebt untragbar.
Wie erklären Sie diesen Umstand?
 
Mit freundlichen Grüßen 
Karl
 
(btw, es ist kaum sinnvoll, ein Frage-Formular zur Verfügung zu stellen, ohne ein Feld die eMail-Adresse für eine Antwort auf die Frage einzufügen)

Als Christen leben wir nach den 10 Geboten - oder sollten das tun. Deren Werte haben auch in der Gesellschaft und Wirtschaft Gültigkeit
Inhaltlich habe ich schon bei einigen Fragen zur Homosexualität Stellung bezogen

Geburtsdatum

Andrea Zechmeister
3100 St. Pölten,

Sehr geehrter Herr Dr. Gehring!Sie haben nur Ihren Jahrgang angegeben, nicht Ihr Geburtsdatum. Da ich Hobbyastrologin bin, würde mich Ihr genaues Geburtsdatum mit genauer Uhrzeit und Geburtsort  interessieren.  Die Geburtszeit kann man problemlos am Standesamt erfragen. Es würde mich sehr freuen von Ihnen zu lesen. Ich bedanke mich im voraus und verbleibe
 
 
 
hochachtungsvoll
Andrea Zechmeister

ich bin am 17.08.1948 in Hollabrunn geboren

Partnerschaft für Homosexuelle

Markus
Wien

Jesus hatte einen Jünger, den er liebte. Wie können Sie da gegen eine eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle sein, zumal auch sonst keine diskriminierenden Aussagen von Jesus bekannt sind, ganz im Gegenteil, Jesus gegen jede Form der Diskriminierung war. Gerade in sexueller Hinsicht hat Jesus einen sehr offenherzigen Umgang mit den Menschen gepflegt - gerade mit jenen von der Mehrheit schlecht behandelten Minderheiten - und die wirklich grundlegenden ethischen Fragen (des Umgangs miteinander) über Geschmacksfragen gestellt.
Die eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle regelt schliesslich nicht nur die Rechte der Homosexuellen PartnerInnen, sondern auch deren Pflichten, ist also ethisch gesehen ein Fortschritt.
Homsexualität ist eine Jahrtausendalte Realität (und Mnderheitenprogramm sowieso), was fällt denn so schwer, diese anzuerkennen?
Sind Sie etwa viel gescheiter als Jesus? (so wie Kurt Krenn, der auch mehr weiss als Gtt?)
Hat nicht Gtt gegenüber Jeremias gesagt: "Meine Gedanken sind nicht Deine Gedanken!"

Trennen Sie doch die geistige von der körperlichen Liebe, Jesus liebte diesen Jünger wegen seiner Reinheit!!! Überdies finden Sie in der Bibel ausreichende Aussagen gegen die Homosexulität, beginnend im Alten Testament.

Eingetragene Partnerschaften sind sicher kein Fortschritt, denn Homosexuelle haben ohnehin die gleichen Rechte (und Pflichten) wie wir alle, vertragliche Regelungen hinsichtlich Wohnungen etc. sind da im Bedarfsfall ausreichend. Im Gegenteil, ich behaupte: Die Ehe wird durch die eingetragenen Partnerschaft benachteiligt, weil die Ehe über die Kinder dem Staatserhalt dient, dabei aber den Familien mit Kindern erhebliche Lasten ohne entsprechendes Entgelt auflbürdet. Mütter sind benachteiligt, wenn sie sich der Kindererziehung widmen, ohne dafür ein Entgelt zu erhalten obwohl sie im Interesse der Kinder und des Staates handeln, die Kinder sind benachteiligt, wenn sie von den Müttern gleich nach der Geburt regelmäßig am Morgen in der Tagesstätte abgegeben werden und damit den "Liebesentzug" und die Geborgenheit missen müssen.
Homosexuelle Paare sind in der Regel Doppelverdiener, etc......
Ich hoffe, das genügt

sehr geehrter Herr Dr. Gehring!

Dr. Florian Hanslik
Zürich

Stehen Sie in Verbindung mit dem konservativen Linzer Priesterkreis?

Mag. Oliver Rath
3353 Seitenstetten

Sehr geehrter Doktor Gehring,
für meine Entscheidung ist wichtig, ob Sie in irgendeiner Weise in Verbindung zum konservativen Linzer Priesterkreis stehen, mit diesem Priesterkreis sympathisieren oder dessen Forderungen unterstützen? Unterstützen Sie Dr. Adam und seine Tätigkeit für den Linzer Priesterkreis und dessen diverse Aktionsplattformen?
Wenn Sie sich klar von diesen Leuten und ihrem zerstörerischen Aktionismus distanzieren können, sind Sie für mich wählbar. Ich bin überzeugter, praktizierender Christ und in der Cursillo Bewegung tätig. Ich glaube an eine Weiterentwicklung der Kirche, den wir alle sind die Kirche, nicht nur die Priester. Bei manchen Priestern und Mitgliedern dieses Priesterkreises werde ich sehr an die Pharisäer erinnert, die letzendlich Jesus Christus ans Kreuz gebracht haben.  
Ich kann mich mit großen Teilen Ihres Wahlprogramms identifizieren, kann aber nicht unterstützen, dass durch das Amt des Präsidenten der in Linz gestiftete Unfrieden auf ganz Österreich übertragen wird.
Das Wort Gottes zu verkünden ist eine friedliche und vorbildhafte Aufgabe, das von diesem Priesterkreis verwendete Vokabular und dessen Auftreten stiftet Unfrieden und schadet der Kirche.
Eine letzte Bemerkung: Politik gehört nicht in die Gotteshäuser, wohl aber unser christliches Weltbild in die Politik. 
Ich freue mich auf Ihre Antworten
Gott segne Sie, mit herzlichen Grüßen
Mag. Oliver Rath, Seitenstetten

Ich komme aus einer Partei, die christlich geprägt ist, alle Konfessionen einschließt und für alle Menschen guten Willens offen ist. Ich trenne Kirche und Staat in der bereits in der Pressestunde dargelegten Art und werde mich nicht in kirchliche Belange einmischen. Dies tun m.E. ohnehin schon zu viele Leute. Persönlich feiere ich die hl. Messe gerne bei den Kalasantinern und in Maria Enzersdorf.
Das christliche Weltbild in der Politik zu vertreten, weil es leider bei anderen Parteien immer mehr zurückgedrängt wird, ist mir jedenfalls ein Hauptanliegen und auch weiteres Ziel meiner politischen Aktivitäten

Beten?

Philipp Mertz
Schottenfeldgasse 56/1/18 1070 Wien

Herr Dr. Gehring! Wenn Sie für das öffentliche Beten eintreten, sind Sie dann auch dafür, dass Gläubige anderer Religionsbekenntnisse, wie zum Beispiel Moslems, Hindus, Schintoisten uvm., öffentlich oder vor politischen Veranstaltungen beten?

die in Österreich anerkannten Religionsgemeinschaften haben alle ihre Gebetsräume, und da können die Anhänger dies jetzt schon tun. Dies habe ich zu Beginn meines Wahlkampfes auch getan. In unserem christlich geprägten Land würde in der Öffentlichkeit - so Politiker auf diesen Vorschlag eingehen, was ich mir wünsche - das christliche Gebet stehen.

Wieso ein neues Österreich wenn doch z.B. Wien schon die Stadt mit der größten Lebensqualität ist?

Thomas
1070 Wien

.

ich möchte Sie einladen, meine Wahlkampfbroschüre auf der Homepage durchzusehen, da habe ich ausführlich dargelegt, warum ich für das Amt kandidiere

Möglichkeiten eines persönlichen Kontaktes?

Margarethe Födinger
4400 Steyr, Resthofstraße 49/1

Ich habe die Pressestunde gesehen - so auch ihr Gespräch mit den Jugendlichen am Realgymnasium für die grundsätzlichen Wertestandpunkte und die Moral, die sie ungehindert der Ablenkungsmanöver der Journalisten festgehalten haben - sie haben sich souverän und sinnvoll präsentiert.  Dazu gratuliere ich Ihnen herzlich!
Auch die Anrechnung der Mutterschaft ist ein aktuelles Thema und es gefällt mir besonders, dass ein Mann Vater von 4 Kindern das mitgekriegt hat.
 
Da ich körperlich schwerst behindert bin, ihrer Generation angehöre, auch der Christenpartei angehöre - vor einiger Zeit mich brieflich bei IHnen vorgestellt habe (empfohlen durch den Hr. Alois Wolfmayr) ist es mir ein Anliegen, sie vor Ort kennen zu lernen.
 
Die Zehethofer und ihren Mann habe ich persönlich bei mir kennen gelernt.
Ich werde Sie wählen - und bitte darum, Sie persönlich kennen lernen zu dürfen.
Ich erlaube mir Ihnen meine Tel. Nr. bekannt zu geben: 07252/73375
 
Mit freundlichen Grüßen,
Margarethe Födinger

Danke für Ihre Unterstützung. Vor der Wahl werde ich es nicht mehr schaffen, aber danach komme ich sicher nach Oberösterreich und werde Sie dies wissen lassen.

Pressestunde

Josef Atzmüller
Wien

Sehr geehrter Herr Dr. Eudolf Gehring!
Wie viel praktizierende Christen war auch ich heute um 10 Uhr, während Ihrer Pressestunde, in der Kirche.
Gibt es eine Möglichkeit eine Aufzeichnung im Internet abzurufen?
Wünsche Ihnen viel Erfolg in der verbleibenden Zeit bis zur Wahl und für die Wahl.
Werde versuchen, möglichst viele Christen zu informieren, warum Sie, Herr Dr. Rudolf Gehring, meine Stimme bekommen.
Mit den besten Wünschen
Josef Atzmüller

Danke für Ihre Unterstützung

Glauben sie homosexualietät kann mann sich aussuchen? WENN NEIN Was soll man mit den schwulen machen? IDEE: Scheiterhaufen? Spanische inq.? Ans kreuz nageln wie jesus? Antwort kriege ich ja doch keine von ihnen, weil die kirche immer den leichteren Weg nimmt. Sie sind ein kirchenspinner. Kirchenspinner gehen den falschen weg. Glaube und Kirche bringt nur Angst, morde und Kriege. Schön. Nein. FALSCHER WEG

buchhäusl stefan
schwendau/ tirol

Glauben sie homosexualietät kann mann sich aussuchen? WENN NEIN Was soll man mit den schwulen machen? IDEE: Scheiterhaufen? Spanische inq.? Ans kreuz nageln wie jesus? Antwort kriege ich ja doch keine von ihnen, weil die kirche immer den leichteren Weg nimmt. Sie sind ein kirchenspinner. Kirchenspinner gehen den falschen weg. Glaube und Kirche bringt nur Angst, morde und Kriege. Schön. Nein. FALSCHER WEG

nach Aussagen von Fachärzten handelt es sich um einen neuronale Störung, die korrigierbar ist, aber die poisitve Mitwirkung der Menschen erfordert. Eine deutsche Therapiestudie belegt dies mit einer Erfolgsmeldung von mehr als 60%.
Ansonsten bitte ich, das Sie die bereits zum gleichen Thema veröffentlichten Antworten einsehen

Sinn dieser Rubrik

Erwin Fercher
Graz

S.g. Hr. Gehring,
warum sieht man in dieser Rubrik nur die Fragen, jedoch keine Antworten???
mfg
Erwin Fercher

wir haben die Homepage nochmals umgestaltet, so konnte ich erst jetzt mit der Fragenbeantwortung beginnen

Haben Sie heute schon gebetet und Trennung Kirche und Staat ?

Wolfgang

Sehr geehrter Hr. Dr. Gehring,Haben Sie heute schon gebetet, wurden sie als erstes gefragt. Diese Frage sollten wir eigentlich allen anderen Politikern auch stellen! Ein Politiker muss ein Vorbild für alle Mitbürger sein,und da sollte es selbstverständlich sein, das diese Führungspersönlichkeiten an Gott glauben oder wenigstens irgend eine Art von Glauben haben. Ich stelle mir gerade vor wie das sein soll,einen Politiker der ohne Glauben und Hoffnung, Entscheidungen treffen soll, auf welcher Basis werden diese dann entschieden? Ich bin der Meinung, dass diesen Leuten dann die Basis wie Gerechtigkeit und Gleichheit sowie Moral und Anstand fehlt.Anscheinend  ist den beiden Reporten etwas durcheinander gekommen, als sie die Trennung Kirche und Staat angesprochen haben. Das hat sich ja so angehört, als wäre es eine Vorraussetzung,dass ein Politiker weder ein gläubiger Mensch sein darf noch eine Messe besuchen soll. Wie ist das dann so im Täglichen Leben, wenn die Politiker bei einem Festtakt in der Kirche sitzten,nur weil es so üblich ist, oder weil es das Amt das sie bekleiden einfach so fordert. Na dann können wir uns ja auf was gefasst machen.Nochmals Hr. Dr. Gehring, danke für diese wirklich gute Berichtigung der Sichtweise dieser beiden Herren Reporter, ich bin vollkommen damit einverstanden und werde sie und auch andere Politiker unterstützen, die den gleichen Mut haben in aller Öffentlichkeit ihren Glauben und ihre Werte zu Verteidigen. Ich habe weder einen Akademischen Titel noch habe ich eine andere besondere schulische Ausbildung genossen, ich sehe mich als durchschnittlichen Bürger, der weiß, dass es so mit der Politik und der Regierung eines Landes nicht weiter gehen kann.Ich spüre in ihren Worten die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit die vielen andern fehlt. Wir brauchen mehr von ihrer Sorte in den Führungsreihen.Hochachtungsvoll

..war wohl zweimal..

Wolfgang

Sehr geehrter Hr. Dr. Gehring,Haben Sie heute schon gebetet, wurden sie als erstes gefragt. Diese Frage sollten wir eigentlich allen anderen Politikern auch stellen! Ein Politiker muss ein Vorbild für alle Mitbürger sein,und da sollte es selbstverständlich sein, das diese Führungspersönlichkeiten an Gott glauben oder wenigstens irgend eine Art von Glauben haben. Ich stelle mir gerade vor wie das sein soll,einen Politiker der ohne Glauben und Hoffnung, Entscheidungen treffen soll, auf welcher Basis werden diese dann entschieden? Ich bin der Meinung, dass diesen Leuten dann die Basis wie Gerechtigkeit und Gleichheit sowie Moral und Anstand fehlt.Anscheinend  ist den beiden Reporten etwas durcheinander gekommen, als sie die Trennung Kirche und Staat angesprochen haben. Das hat sich ja so angehört, als wäre es eine Vorraussetzung,dass ein Politiker weder ein gläubiger Mensch sein darf noch eine Messe besuchen soll. Wie ist das dann so im Täglichen Leben, wenn die Politiker bei einem Festtakt in der Kirche sitzten,nur weil es so üblich ist, oder weil es das Amt das sie bekleiden einfach so fordert. Na dann können wir uns ja auf was gefasst machen.Nochmals Hr. Dr. Gehring, danke für diese wirklich gute Berichtigung der Sichtweise dieser beiden Herren Reporter, ich bin vollkommen damit einverstanden und werde sie und auch andere Politiker unterstützen, die den gleichen Mut haben in aller Öffentlichkeit ihren Glauben und ihre Werte zu Verteidigen. Ich habe weder einen Akademischen Titel noch habe ich eine andere besondere schulische Ausbildung genossen, ich sehe mich als durchschnittlichen Bürger, der weiß, dass es so mit der Politik und der Regierung eines Landes nicht weiter gehen kann.Ich spüre in ihren Worten die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit die vielen andern fehlt. Wir brauchen mehr von ihrer Sorte in den Führungsreihen.Hochachtungsvoll

Danke für Ihre Mitteilung. Die Fragen insbesondere von Herrn Lackner waren, wie schon von vielen Bürgereinnen und Bürgern angesprochen, zeichneten sich durch ein gewisse Übersichtlichkeit aus.....
Auch für Ihre Unterstützung danke ich Ihnen sehr herzlich.

Sie behaupten dass Homosexualität gegen die Natur sei. Kein Sex vor der Ehe und der Zölibat sind im Gegensatz zur Homosexualität tatsächlich gegen die Natur. Wie können Sie sich einerseits auf die Natur berufen und sich andererseits gegen sie stellen? Nicht ganz logisch, oder?

Karl
Wien

nun, die Natur ist auf Überleben er Spezies ausgerichtet. Kann man das von Homosexeuellen sagen? ich meine NEIN
Das hat aber nichts damit zu tun, dass sie Menschen sind wie wir, gleichgestellt, mit allen Rechten und Pflichten, bis auf die Eheschließung

Bitte nennen Sie Namen von Gehirnforschern (Bzw. Neurologen), die bestätigen, dass Kinderkrippen Gehirnschäden verursachen.

Stefan Neuhauser
Leopoldstadt

S.g. Herr Gehring
Der Standard zitiert Sie wie folgt:
"Kinderkrippen fördern Gehirnschäden, behauptet Präsidentenkandidat Gehring - Studien zeigen das Gegenteil
Wien - "Dort fehlen Vater und Mutter, die Geborgenheit des Elternhauses": Rudolf Gehring hält Kinderkrippen für ein Gräuel. Nichts Geringeres als Gehirnschäden prophezeit der "christliche" Präsidenschaftskandidat jenen Kleinen, die in Betreuung gesteckt werden, ehe sie drei Jahre alt sind: "Schauen Sie, wie viele Kinder auffällig sind. Moderne Gehirnforscher belegen das mit zig Studien."
Meine Frage an Sie lautet: Bitte nennen Sie einen (einzigen, können auch mehrere sein) "Gehirnforscher" bzw. Neurologen namentlich, der/die Ihre Behauptung unterstützt bzw. unterstützen. Das würde mich wirklich sehr interessieren, da die herrschende Lehre in der Neurologie "fire and wire" ist, das heisst, dass jede intellektuelle Herausforderung zur Interaktion von Gehirnzellen führt ("fire" - abfeuern von impulsen), was dazu führt, dass sich die geforderten Hirnzellen immer stärker vernetzen ("wire"). Je früher "fire and wire" beginnt desto besser, je früher man damit aufhört umso schlechter ist daher die Haltung der Neurologie. In Österreich sieht es interesanterweise ja so aus, dass es die *obersten* Bildungsschichten sind, die ihre Kinder (früh) in Kindergärten und Krippen schicken. Die von Ihnen zitierten "auffälligen" Kinder sind die, die bis zum Volksschuleintritt von Onkel zu Tante zu Oma und Opa verschoben wurden und denen auf diese Weise eine Sozialisierung unter "peers" (Gleichaltrigen) vorenthalten wurde.
Also: Bitte nennen Sie mir zu mindestens einen "Gehirnforscher" (an einer Universität tätig und noch nicht so alt wie Ihr Unterstützer Piaty, den ich unlängst im TV mit Erstaunen beobachten konnte).
MfG,
Stefan Neuhauser

wenn Sie bei Christa Mewes recherchieren, eine anerkannte Fachfrau, werden Sie fündig, da sind alle Quellenangaben verfügbar

Eheschließung: Homosexuelle

Konrad
Graz

Ich weiß nicht ob ich das richtig verstanden habe, sie sind dagegen, dass Homosexuelle heiraten dürfen?

das haben Sie richtig verstanden, die EHE und auch eheähnliche Institutionen sollten Mann und Frau vorbehalten bleiben.

adasdf

ads
aadf

....war nicht sehr präzise...

S. g. Herr Dr. Gehring! Ich danke Ihnen für Ihr Zeugnis für Christus und möchte in brüderlicher Verbundenheit nur einen einzigen kritischen Hinweis geben: "Mt 17,9 Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist." Daher halte ich es für nicht sinnvoll, eine politisch aus verschiedenen Lagern zusammengewählte Versammlung zu einem christlichen Gebet aufzufordern, weil man damit unnötig Ärger erregt. Vielmehr sollten die gläubigen Teilnehmer VOR solch einer Versammlung zum Gebet zusammenkommen und durch ihre Ausstrahlung dann die Herzen derer erreichen, die Gott noch nicht erfahren haben. Ich wünsche unserem Österreich ein überraschend gutes Wahlergebnis von Dr. Rudolf Gehring, Ihr Johannes Husch, Vater von 6 Kindern und geistlicher Schüler Mutter Teresas

Johannes Husch
4870 Vöcklamarkt

v ielen Dank für den Hinweis und die positive Rückmeldung